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Disneyland Paris

23. bis 26. Mai 2001

Disneyland Paris23. bis 26. Mai 2001

Die Hauptdarsteller:

Alexander
Björn
Sylvia
Thomas

Mittwoch, 23. Mai 2001

Wie immer bricht am Vorabend der Reise nochmals die große Panik aus und erst gegen 1:00 kommen wir in die Betten – wo doch um 5:30 schon wieder der Wecker klingelt.

Gegen 6:30 fahren wir schließlich gegen Heidelberg, wo wir noch Alexander aufgreifen. Nach einer kleinen (unfreiwilligen) Heidelberg-Mini-Stadtrundfahrt nehmen wir dann den gewohnten Kurs in Richtung Paris.

Nachdem wir die Autobahn verlassen haben und uns auf den Park zu bewegen, kann man bereits eine wichtige Veränderung an der Aussicht erkennen: Der Earfel-Tower steht!!

Gegen 11:30 kommen wir im Hotel Cheyenne an und haben gleich mehrfach Glück: Es ist fast nichts los, die Dame am Checkin ist Deutsche, wir bekommen noch Karten für ein Frühstück im Park am Freitag und das Zimmer (günstig Richtung Park gelegen) ist auch schon fertig!

Nachdem wir uns häuslich eingerichtet haben, spazieren wir schließlich zum Park.

Im Videopolis speisen „fürstlich“ wir während der Mulan-Show zusehen, sehen uns „Honey – I shrunk the audience“ an und schauen bei Space Mountain vorbei. Da man dort allerdings eine halbe Stunde warten muss und wir unsere Ungezwungenheit nicht mit einem FAST PASS belasten möchten, ziehen wir weiter.

Piraten der Karibik ist unsere nächste Attraktion, anschließend „kämpfen“ wir uns durch die Höhlen der Adventure Island und die Hängebrücke zur Big Thunder Mountain Railroad durch. Da der FAST PASS dort gerade nicht in Betrieb ist, dürfen wir eine dreiviertel Stunde lang die neue Gestaltung des (durch den für FAST PASS notwendig gewordenen Umbau) Anstehbereichs kennenlernnen.

Dafür können wir unmittelbar in Phantom Manor laufen und gehen dann bei Tobias Norton und Son shoppen.

In der Fantasia Gelatti essen wir ein Eis, fahren It’s a small world und probieren es nochmal bei Space Mountain. Dort ist die Wartezeit mittlerweile (es ist halb acht) auf 5 Minuten zusammengeschmolzen und wir treten „die Reise zum Mond“ an. Unser Foto bekommen wir sogar mit dem genialen „2001“-Logo und shoppen uns zum Ausgang, wo wir erst kurz vor 21:00 Uhr ankommen.

Auf Vorschlag von Alexander wählen wir Annette’s Dinner zum Abendessen, was wir nicht bereuen, da wir bereits kurz nach der Aufgabe unserer Bestellung die Showeinlage der Castmembers miterleben dürfen wo diese auf den Tischen tanzen.

Beim obligatorischen Besuch im Disney Store werden wir „Opfer“ einer Umfrage und plaudern noch ein wenig über die Arbeit bei Disney. Erst gegen 23:30 sind wir wieder im Zimmer und lüften die „qualmenden Socken“.

Der Internet-Zugang funktioniert auf Anhieb und so rufen wir unsere Mails (45+) ab und spielen bereits das erste Bild des nagelneuen Earfel-Towers in’s Internet: Das Wahrzeichen der Walt Disney Studios, die am 12. April 2002 eröffnet werden sollen… .

Donnerstag, 24. Mai 2001

Da wir erst für 10:00 Karten für’s Frühstück bekommen hatten, bleibt uns genügend Zeit um eine Runde um den See zu joggen bevor wir im Saloon einkehren. Das Wetter ist genau so strahlend schön wie gestern und so frühstücken wir gemütlich im Freien.

Zurück im Zimmer packen wir erst einmal unsere Siebensachen und gehen auf Hoteltour. Nach einem kurzen Abstecher in’s Santa Fe besuchen wir zuerst die Sequoia Lodge. Praktischerweise bekommen wir gleich eine Führung in eine Honeymoon-Suite und machen einige Fotos.

Im Newport Bay Club haben wir noch mehr Glück. Gleich der erste Castmember, den wir ansprechen ist Deutscher und führt uns persönlich in verschiedene Zimmer. So bekommen wir ein normales Zimmer mit Lakeview, eine Ressort-Suite und ein Familienzimmer in dem bis zu 6 Personen unterkommen können.

Die interessanteste Führung jedoch erhalten wir im Hotel New York: Hier sehen wir außer einer Ressort-Suite auch die Präsidenten-Suite. Die ist echt „der Hammer“: Verteilt über 2 Etagen finden sich hier auf über 180 Quadratmetern eine komplett ausgestattete Küche, ein Flügel, ein „Badesaal“ mit Whirlpool und Riesendusche. Der Wohnbereich verfügt über doppelte Raumhöhe und eine kleine Galerie. HIER lässt es sich aushalten!

Da Alexander uns das Restaurant Parkside Dinner empfohlen hat, machen wir für 21:30 eine Reservierung und gehen Richtung Disneyland Park.

Leider haben wir im Disneyland Hotel nicht soviel Glück – es ist komplett ausgebucht und daher muss eine Führung durch die Suiten ausfallen.

Da es für Big Thunder Mountain keine Fastpässe mehr gibt und wir keine Lust zum Anstehen haben, ziehen wir weiter zum Temple du Peril um dort einen FAST PASS zu ziehen. Dort haben wir allerdings Glück im Unglück. Indy ist gerade geschlossen und daher gibt es weder Pässe noch Zugang. Doch just als wir am Ziel sind wird der Zugang wieder geöffnet und wir können praktisch direkt ‚reinlaufen!

Bevor wir uns Richtung Ausgang shoppen nehmen wir noch eine Kreuzfahrt in die Karibik mit. Hier müssen wir sogar eine Viertelstunde anstehen – dafür sehen wir jedoch ein einzigartiges Bild: Der Pirat, der vor dem Absturz in die Geisterhöhle mit den Schweinen im Schlamm liegt, ist NACKT: Kein Hut auf dem Kopf und der Körper besteht nur aus dem Gestell für die Mechanik und transparentem Kunststoff darüber! Als wir einen Castmember darauf ansprechen meint dieser „ja ja – danke für den Hinweis, aber der wird gerade überholt…“.

Jetzt ist es schon fast 20:00 Uhr und wir bewegen uns langsam durch die Geschäfte zum Ausgang. Wie immer lassen wir auch den Storybook Store nicht aus wo wir neben einigen notwendigen Büroutensilien auch ein tolles Buch über die Entstehung des Computeranimationsfilms Dinosaurs mitnehmen.

Das Essen in „New Yorks“ Parkside Dinner ist zwar ganz annehmbar, der Service allerdings eher französisch als amerikanisch, daher genießen wir die 2 Stunden dort nur eingeschränkt. Erst kurz vor Mitternacht kommen wir wieder im Cheyenne an und fallen in die Betten. Wieder einmal hat keiner von uns Lust und Kondition für die Disco Hurricanes oder ähnliche Vergnügungen… .

Micky im Wildhüterkostüm in der Sequoia Lodge

Freitag, 25. Mai 2001

Heute haben wir unser Frühstück im Park – um 8:30 Uhr! Also müssen wir „mitten in der Nacht“ aufstehen und machen uns auf in Richtung Parkeingang. Als Frühstücksgäste fährt man uns zunächst mit der Disneyland Railroad bis zum Bahnhof im Fantasyland, bis zum Chalet le Marionette sind es dann nur noch ein paar Meter.

Wir nehmen einen Tisch in der Piratenhöhle und frühstücken ausgiebig. Zumindest an einem Tag sollte man sich dieses besondere Frühstück schon gönnen.

Jetzt gilt es die weiteren „Attraktionen“ zu erkunden, für die wir bei vorangegangenen Besuchen keine Zeit bzw. Notwendigkeit hatten: Der Erste-Hilfe-Station und dem Baby-Care-Center.

Auch im innern der First-Aid (= Erste Hilfe) Station sieht es zunächst nicht aus wie in einem Krankenhaus

Die DIensthabende „Kinderschwester“ Cornelia ist Deutsche und da es noch früher Morgen und dementsprechend ruhig ist, können wir sie in aller Ruhe und ohne Sprachbarriere „ausquetschen“. Wir erfahren eine Menge Anekdoten und lassen uns zu einer geführten Tour am Samstag überreden – mit Cornelia als Führerin. Das wollten wir eh schon immer einmal probieren und wissen in Zukunft ob wir unseren Kunden eine solche Tour empfehlen können.

Gegen 13:00 Uhr meldet sich, wie verabredet, Joel und wir treffen uns im Frontierland.

Wie immer gibt es viel zu erzählen und wir bummeln gemütlich durch den Park.

Obwohl der Park heute bis 23:00 Uhr geöffnet ist, gibt es weder die elektrische Parade noch ein Feuerwerk. Auch von der stimmungsvollen Beleuchtung des Adventurelands mit Fackeln ist nix zu sehen – scheinbar „fährt“ noch das meiste auf „Winterbetrieb“?

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