Im Oktober 2006 ging es auf einen rund zweiwöchigen Roadtrip an die US-Westküste – von San Francisco aus die Küste entlang. Hier unser Reisetagebuch, Tag für Tag, mit allen Fotos:
Mittwoch, 11. Oktober 2006 – Fra -> SFO
11.10.06: Frankfurt -> San Francisco
Um 10:15 sitzen wir in unserem Espace und nehmen Kurs zum Flughafen. Erst im UG von P4 finden wir einen Parkplatz. Im Terminal herrscht der Bauwahn und mit Auskunft vom Infopoint finden wir den aus Bauplatten provisorisch zusammengezimmerten Not-Schalter der United. Erst freuen wir uns, da die Schlange recht kurz ist – bis wir von einem rotgewandeten Sicherheits-Rambo rüde darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Schlange auf der anderen Seite des Ganges ihr Ende hat… .
Als wir endlich ankommen ist die Dame am Schalter zunächst etwas wirr – einerseitz sind wir in einer FTI-Gruppenbuchung, andererseits haben wir einen Upgrade-Request im System… . Schau mer mal, ob es mit dem „vorne sitzen“ klappt…. .
Nur wenige Minuten nachdem wir unsere Koffer los sind, ist der Schalter plötzlich menschenleer und großräumig mit „Polizeiabsperrung“ umgeben – BOMBENALARM! Aber schon nach einer Viertelstunde ist der Spuk vorbei (und wir durften im benachbarten Cafe sitzen bleiben…).
Obwohl wir rund 1h später abheben, holen wir den Rückstand unterwegs (Rückenwind) bis auf 5 Minuten wieder auf. Leider hat es mit dem Upgrade „nach vorne“ nicht geklappt, dafür bietet unser Jumbo 747 in der „Eco Plus“ zumindest soviel Beinfreiheit, dass man auch mit 190 einigermaßen sitzen kann.
Trotz anders lautender Vermutungen kommen wir in San Francisco International (SFO) an. Am Immigrations-Schalter gibt es fast keine Wartezeit und die Abwicklung (wieder mit Fingerabdrücken und Foto) geht recht flott. Nur unser Gepäck lässt auf sich warten. Als eine der letzten stehen wir noch am Band bis endlich unsere Koffer auftauchen. Wie sich später herausstellen sollte, haben wir damit aber noch Glück gehabt: Andere Teilnehmer unserer Reisegruppe erhielten ihr Gepäck erst mit der nächsten Maschine… .
Unseren Greeter finden wir recht schnell und ein Shuttle bringt uns zu unserem Hotel: Dem Ramada Plaza – recht zentral in der Stadtmitte von San Francisco gelegen. Hier begrüßt uns dann unser Reiseleiter und gibt den Ablauf für den nächsten Tag bekannt: Ab 6:00 Uhr (american) Breakfast, 7:00 Uhr der offizielle Weckruf, 8:00 Uhr wird das Gepäck abgeholt und 9:00 Uhr ist Abfahrt – da freut sich der Langschläfer in mir nur mäßig – aber der Jetlag wird’s schon richten… .
Da es erst ca 17:00 Uhr ist (in Deutschland dagegen 2:00 Uhr morgens) sind wir zwar müde – aber jetzt in’s Bett zu gehen ist eine schlechte Strategie. Also bringen wir unser Gepäck auf’s Zimmer und laufen Richtung Innenstadt. Unser Hotel ist direkt in der Market Street, einer der Endhaltestellen der Cable Cars, wo wir das handbetriebene Wendemanöver beobachten können.
Im Foodcourt eines schicken Einkaufszentrums esse ich ein Sandwich, während Daddy sein erstes Corona probiert (und nur mäßig begeistert ist).
Gegen 20:00 Uhr gehen wir wieder zurück in’s Hotel wo ich im Hoteleigenen Starbucks die WLAN-Verbindung teste, während Daddy die Hotelbar einer Inspektion unterzieht. Während Daddy bereits gegen 21:00 Uhr die Segel streicht und die Matratze bewacht, halte ich mich noch krampfhaft bis gegen 22:00 Uhr wach (In Deutschland ist es mittlerweile 11:00 Uhr morgens) um wenigstens einigermaßen schlafen zu können.
Donnerstag, 12. Oktober 2006 – SFO -> Pismo
San Francisco –> Monterey –> Carmel –> Pismo Beach (ca. 455km)
Trotzdem ich mich bis 22:00 Uhr gegen das Bett gesträubt habe, wache ich zum ersten Mal um 1:30 Uhr auf – na bravo. Ich schaffe es zwar dann nochmal für ein paar Minuten Schlaf zu finden – aber um 4:00 ist dann „die Nacht rum“. Daddy geht es ähnlich und wir plaudern noch in wenig – bis wir gegen 6:00 unter die Dusche hüpfen und den Frühstücksraum anpeilen. Das Frühstück ist zwar nicht gerade üppig – aber scheinbar ein Raum exklusiv für unsere Gruppe eingerichtet.
Erste Telefone mit der Heimat über den Computer sind qualitativ leider saumäßig, was evtl. an der recht instabilen WLAN-Verbindung liegen kann – aber wenigstens ist diese gratis… .
Pünktlich um 9:00 Uhr sitzen wir alle im Bus und es kann losgehen. Ein gutes Stück fahren wir am San Andreas Graben entlang, der Abschnittsweise als Wasserreservoir dient.
Mit 37 Reisenden starten wir unsere heutige Tagesetappe. Nachdem wir zunächst riesige Zwiebel- und Knoblauchfelder durchquert haben, machen wir in der „Hauptstadt der Artischocken“ eine kurze Pause.
nehmen wir Kurs auf Monterey, wo wir die Wahl zwischen einem Kurzbesuch im bekannten Aquarium oder etwas Sightseeing haben. Da das Wetter prima ist entschließen wir uns für letzteres. Vor einer der durch John Steinbeck ( „Straße der Ölsardinen“ = Canary Row ) weltberühmten Ex-Ölsardinenfabriken, wo man jetzt Souvenirs und Trödel kaufen kann, hat ein Trupp CHP-Motorradler (California Highway Patrol) Ihre Maschinen abgestellt. Alle schön „in Reih und Glied“ und den Helm mit Handschellen gegen allzu eifrige Souvenirjäger geschützt.
Nach 2 Stunden Aufenthalt geht es weiter – Richtung Carmel. In diesem kleinen aber noblen Städchen war einst Clint Eastwood Bürgermeister. Hier beginnt auch der berühmte „17-Miles-Drive“, der für Busse allerdings ebenso tabu ist wie die A1, welche direkt an der Küste verläuft. Außer zahlreichen mehr oder weniger noblen Behausungen gibt es hier jede Menge noble Geschäfte, Restaurants – und einen breiten, weißen Sandstrand – natürlich mit den obligatorischen Warnschildern… .
Obwohl es warm – in der Sonne fast ZU warm – ist, beschränken wir uns auf eine Besichtigung und lassen die Badehosen im Koffer.
Im Landesinneren (leider!) geht es weiter Richtung LA. Die Fahrt dauert ca. zweieinhalb Stunden mit einem kurzen Stopp auf dem Rastplatz. Hier bewundern die Mitreisenden die dort geparkten Trucks – und eine der gerade angekommenen FahrerINNEN!
Unser Hotel Oxford Suites für die kommende Nacht liegt in „Pismo Beach“. Die Hauptattraktion in Laufweite des Hotel sind ein nahe gelegenes Denny’s, ein McDonalds, ein Sushi Restaurant und ein kleines Einkaufszentrum wo um 19:30 Uhr schon die meisten Geschäfte geschlossen sind. Wir nutzen daher erstmal die „Happy Hour“ im Hotel, wo man für 3$ einen Drink und warme Snacks bekommt. Anschließend versorgen wir uns im Einkaufs-„Zentrum“ mit etwas Proviant und Medikamenten.
Die Suiten des Hotels sind recht groß und bieten auf 2 Räumen nicht nur die üblichen beiden Queen-Betten, sondern auch ein Wohnzimmer mit Couch-Ecke, 2. Fernseher, Kühlschrank, Mikrowelle, Videorecorder, Kaffeemaschine und extra Spülbecken.
Wieder einmal gibt es gratis WLAN und daher schreibe ich noch diese Zeilen bevor ich dem Ruf des Bettes nachgebe (ist ja auch schon wieder fast 22:00 Uhr…). Mal sehen ob das Melatonin aus dem Supermarkt hilft die durcheinander geratene innere Uhr wieder neu zu stellen… .
Freitag, 13. Oktober 2006 – Pismo -> L.A.
Pismo Beach Santa Barbara Los Angeles
Heute klappt es mit dem schlafen schon besser und ich wache „erst“ um 4:00 Uhr zum ersten Mal auf, kann dann aber noch bis kurz vor 6:00 schlummern.
Das Frühstücksbuffet heute ist schon deutlich üppiger als gestern und wir bekommen sogar Porzellantassen für unseren Kaffee. In der Nacht tobte sich über uns ein heftiges Gewitter aus und für heute meldet der Wetterbericht leider nichts erfreuliches: ca. 15 Grad und Regen – mal sehen… .
Um 8:00 Uhr geht es los Richtung Santa Solvang – einem entzückenden „echten“ dänischen Dorf, welches aus (falschen) Fachwerkhäusern, (morgens um 9:00 Uhr überwiegend geschlossenen) Geschäften und Restaurants besteht. Das Personal ist zu 99% aus dem mexikanischen Teil Dänemarks rekrutiert… .
Gekauft haben wir zwar nichts – obwohl es höcht ungewöhnliche Dinge zu kaufen gab. Am abgedrehtesten fand ich persönlich eine Kollektion von Actionfiguren mit so interessanten Helden wie Einstein, Mozart, Da Vinci, Casanova, Houdini, Bach, Shakespeare usw.
Trotzdem ist der Stopp irgendwie originell und erinnert an Walt Disney World (Norwegen in EPCOT – nur größer). Da heute und morgen Autoshow ist, sehen wir einige ungewöhnliche Fahrzeuge und können diese fotografieren bevor die Besuchermassen eintreffen.
Mehr zu Solvang hier :
Weiter geht die Reise nach Santa Barbara. Unser erster Programmpunkt ist hier die “ Perle der Missionen „. Hier stellen wir fest, dass bereits die Missionare einen guten Geschmack bezüglich der Grundstücke hatten. Hier hätte man auch meine Villa bauen dürfen.
Eine Statue neben einer Glocke zieht sogleich unsere Aufmerksamkeit an sich. Allerdings handelt es sich hier nicht – wie anfangs vermutet – um den „heiligen Bimbam“, sondern den fleißigen Ober-Missionar aus dem fernen Mexiko. Die Glocke dagegen kennzeichnet die “ El Camino Real “ – die königliche Straße. Daher sind diese Glocken auch alle paar hundert Meter am Straßenrand zu finden und „folgen“ uns schon seit San Francisco
Unser nächster Halt befindet sich am Justizgebäude, von dessen Turm man einen guten (und völlig kostenfreien) Blick über Santa Barbara hat.
In einem Dänischen Restaurant (man will ja im Thema bleiben) essen wir leckere Schnitzel bzw. Turkey-Breast Salad. Die Bedienung spricht sogar ein paar Brocken deutsch.
Eine Parade der örtlichen Schülerschaft/Sportvereine o.ä. sorgt für einen angemessenen Abschied aus der Innenstadt von Santa Barbara.
Weiter geht’s danach zum Strand von Santa Barbara, wo wir einen recht langen Pier für einen Spaziergang über’s Wasser nutzen. In der Eisdiele, vor der eine Szene aus „My favourite Martinian“ gedreht wurde, hole ich mir meinen Nachtisch.
Jetzt sind wir mit Santa Barbara „durch“ und es geht weiter in Richtung Downtown Los Angeles, wo sich unser Hotel befindet. Da es Freitag Nachmittag ist, bekommen wir auch gleich eine ordentliche Dosis Stau ab, so dass wir vieeeel Zeit habend die Gegend zu betrachten. Dabei grüßt uns auch der berühmte HOLLYWOOD Schriftzug, den wir uns morgen dann näher ansehen wollen… .
Das Figueroa Hotel bildet einen mit seinem marokkanischen Thema einen starken Kontrast zur Glas/Alu/Marmor-Umgebund des Geschäftsviertels rundherum. Wir bekommen ein Zimmer „unter dem Dach“, was in diesem Fall den 12. Stock bedeutet. Unsere Fenster bestehen zwar aus mit Maschendraht verstärktem Glas – aber wenigstens kann man diese weit genug öffnen um ein paar Fotos zu machen – unter anderem vom fast nebenan befindlichen Staples-Stadion.
Nachdem wir uns im Zimmer häuslich eingerichtet haben (schließlich bleiben wir hier ZWEI Nächte in Folge!), folgen wir Kornels Empfehlung im Westin die drehende Bar zu besuchen. Auch ohne entsprechenden Alkoholpegel dreht sich die Bar im 34. Stock in einer Stunde einmal um die eigene Achse und bietet so einen prima Ausblick über das nächtliche L.A.
Beim Betreten des Hotels springt mich ein Schild an, welches ich in einem Hotel nicht erwartet habe: DENTISTRY – ein Zahnarzt. Da sich bereits am ersten Urlaubstag eine meiner Brücken verabschiedet hat, nutze ich die Gelegenheit mir das Ding wieder einkleben zu lassen. Nachdem meine Ärztin die Güte meiner Versorgung gelobt hat, klebt sie das Teil mit provisorischem Zement wieder ein und gibt mir gleich den Tip auf den Weg, dass man hierzulande solchen Kleber auch im Drugstore kaufen kann… .
Nach „50$ Cash or Credit“ verlasse ich dankbar die Praxis und nehme den Glasaufzug, den schon (Gouvenor) Arnold Schwarzenegger im Film True Lies (dort mit Pferd) benutzt hat und treffe mich mit Daddy in der Bar.
Obwohl es mittlerweile 20:00 Uhr ist, brennt in vielen Büros noch Licht – und in den meisten davon sitzen sogar noch Leute!
Nachdem wir unsere Cocktails und Beers genossen haben, machen wir uns auf den Heimweg zu unserem Hotel. Während Daddy den Matratzenhorchdienst übernimmt, schaue ich nochmal in der Hotelbar vorbei, wo gerade eine Geburtstagsparty einiger Locals stattfindet. Mit befremden stelle ich fest, dass nicht nur sämtliche Cocktails hier in Plastikbechern ausgeschenkt werden, auch der Rotwein wird im Plastik-Weinbecher gereicht. Um wenigestens ein Glas zu bekommen bleibe ich beim bewährten Corona… .
Gegen Mitternacht nehme ich eine Melatonin und Kurs auf’s Bett, wache aber trotzdem routinemäßig um 2:00 kurz auf um anschließend nochmal bis 5:30 durchzuschlafen.
Samstag, 14. Oktober 2006 – L.A./Universal
Das Frühstück im Figueroa ist glücklicherweise nicht marokkanisch, sondern amerikanisch. Allerdings gilt heute „All you can carry“ statt „all you can eat“ – nur Kaffee gibt es ohne Aufpreis nach. Praktischerweise hat Kordel uns rechtzeitig gewarnt… .
Um 8:00 beginnt dann unsere Tour durch L.A.
Unser erster Halt gilt der neuen Walt Disney Concert Hall, die ich mir sowieso schon lange ansehen wollte. Diese befindet sich gleich gegenüber des Dorothy Chandler Music Pavillion in der Nähe des Rathauses.
Wir haben übrigens einen Oscar bekommen! So heißt nämlich unser Busfahrer – allerdings hat es bis heute gedauert, bis er zum ersten Mal Opfer meiner Kamera wurde… .
Unser nächster Halt gilt dem historischen Downtown von Los Angeles. Hier wurden (im mexikanischen Stil) die ersten Gebäude errichtet und in einer kleinen Straße lauern bunte Souvenirs, Tortillas und Churros auf die vorbeiziehenden Touristen. Da es noch früh am Morgen ist, sind viele Geschäfte noch geschlossen und Hunger haben wir auch keinen, so dass wir mit der vorgesehenen halben Stunde gut auskommen und noch genügend Zeit haben die Botanik zu bewundern.
Jetzt nehmen wir Kurs gegen Norden um Beverly Hills und Hollywood zu besuchen. Zahlreiche Stellen, die man schon im einen oder anderen Hollywood-Film gesehen hat, findet sich am Wegesrand. Allerdings sind wir hier auf die Hilfe unseres Reiseleiters angewiesen, da man so schnell oft gar nicht schauen kann, so eng sich hier die Kulissen drängen.
Am Rodeo Drive machen wir einen kurzen Halt. Da es Samstag ist, haben auch hier die meisten Geschäfte noch zu, was unseren Kreditkarten etwas Erholung verschafft… .
Der nächste Stop ist direkt vom dem alt-ehrwürdigen „El Capitan“ Kino, das Disney vor ein paar Jahren gekauft und restauriert hat. Seit meinem letzten Besuch hier hat sich überhaupt einiges verändert: Der rießige Kodak-Komplex neben dem weltberühmten Graumans Chinese Theater zum Beispiel. Von dort aus hat man einen guten Blick auf DAS Wahrzeichen von Hollywood: Der Schriftzug in den Hügeln… .
Anscheinend haben alle Gäste die optionale Stadtrundfahrt gebucht – und immerhin noch 2/3 verbringen die zweite Tageshälfte in den Universal Studios. Um 12:00 Uhr kommen wir dort an und haben damit nur sechs Stunden Zeit um die wichtigsten Attraktionen zu erleben.
Jetzt heisst es also „Nicht trödeln“ und wir ziehen ein straffes Progamm durch:
Shrek 4D
Studio Tour (auf Deutsch)
Back to the Future
The Mummy – the Ride (neue Achterbahn)
Terminater 2 – 3D (inklusive Video-Auftritt vom Gouvernator)
Waterwarld Stunt Show
Dazwischen bleibt gerade mal Zeit für eine Cinnebon und einen Churro. Obwohl es Samstag ist, sind die Wartezeiten erträglich und betragen auch an den Hauptattraktionen nur zwischen 15 und 30 Minuten. Die Temperaturen sind zwar angenehm – aber wir verzichten darauf uns bei Jurassic Park nassmachen zu lassen und auch Backdraft bringen wir nicht mehr unter (was aber niemand ernsthaft vermisst…). Die Teilnehmer, die sich unserer straffen Tour angeschlossen haben, sind jedenfalls begeistert und auch uns hat es viel Spaß gemacht… .
Da der Park um 18;00 Uhr seine Pforten schließt (und sie anschließend für die Halloween Horror Night wieder öffnet), ist „Sammeln um 18;00 Uhr“ ausgemacht. Alle Teilnehmer sind jedoch schon fünf Minuten früher am Sammelplatz und wir können uns gemütlich nach Downtown zurückstauen… .
Da es in der Hotelbar gemütlicher ist als auf dem Zimmer (und auch die Getränkeversorgung ist besser), sitze ich nun hier und schreibe diese Zeilen, während ein Teil sich zur Abendessen-Tour nach Santa Monika (die „SM-Tour“) aufgemacht hat.
Sonntag, 15. Oktober 2006 – L.A.->Laughlin
Los Angeles Calico Ghost Town Laughlin
Um 9:00 Uhr nehmen wir Kurs auf die Wüste. Nachdem die Vorstädte von L.A. langsam ausdünnen, gewinnen Sand und Steine die Überhand. An einem Outlet-Center „in the middle of nowhere“ machen wir Station. 90% der geöffneten Läden sind (natürlich) Klamottenläden, die wir erst gar nicht betreten. Da ohnehin mehr als die Hälfte der Geschäfte geschlossen ist, werden wir auch kaum Geld los. Daher nutzen wir die Zeit für ein gemütliches Essen im Subway.
Weiter geht es dann in die „echte“ Westernstadt Calico. Diese wurde von der Knott-(Berryfarm)-Familie originalgetreu wieder aufgebaut und soll zeigen wie der „wilde“ Westen wirklich war. Außer zahlreichen Souvenirläden gibt es eine 1-Man-(Revolver)-Show, die nahe an der Peinlichkeitsgrenze liegt.
Ausführlichere Infos hier: http://www.calicotown.com/
Auf der Fahrt begegnen wir immer wieder endlos langen Güterzügen, die meist aus vier großen Loks bis zu 100 Wagen bestehen, die teilweise zwei Großcontainer übereinander geladen haben.
Am späten Nachmittag kommen wir schließlich an unserem heutigen Tagesziel an: Der Spielerstadt Laughlin. Unser Hotel, das Flamingo wird gerade in das Aquarius verwandelt, daher ist die halbe Hütte Baustelle. Unsere Zimmer sind ganz ordentlich und wir beginnen unsere Erkundung der umliegenden Infrastuktur. Da es inzwischen 18:00 Uhr geworden ist, hat das Einkaufszentrum schräg gegenüber leider schon geschlossen (schließlich ist Sonntag und wir sind nicht in Las Vegas). Nachdem ich Daddy einen Grundkurs im Automatenspiel gegeben und bei diesem versehentlich 80 Dollar gewonnen habe, nehmen wir ein Bier an der Bar und Daddy beschließt die Qualität der Betten einem Langzeit-Test zu unterziehen.
Da es gerade mal 9:00 Uhr ist erkundige ich mich bei einer der Hostessen nach einer Lokalität in der ich „NICHT der Jüngste im Raum“ bin und erhalte ein mitleidiges Lächeln und die Auskunft, dass an einem Sonntagabend hierfür höchstens die im Nachbarhotel gelegene „Loosers Lounge“ in Frage kommt – was allerdings noch ein paar Stunden dauern könne, bis da wirklich ‚was los ist.
Peter aus Hamburg, der mit seinen 25 Jahren ein ähnlich gelagertes Problem hat, schließt sich an und wir spazieren „eine Ecke weiter“. Unterwegs können wir am Ufer des Colorado Stinktiere beobachten, die sich hier scheinbar häuslich niedergelassen haben. In der Hoffnung, dass ein Fotoblitz nicht mit einem Spritzer „Parfum de Skunk“ beantwortet wird, schieße ich vorsichtig ein paar Fotos von den eigentlich ganz putzigen Tierchen.
Die Loosers Lounge ist tatsächlich ganz nett und fast schon eine Themen-Bar. An den Wänden befinden sich z.B. große Bilder der Hindenburg und der Titanic, die ja wirklich nicht zu den Gewinnern gehörten… . Die verköpfige Life-Band ist recht gut und hat auch ein breites Repertoire, zu dem auch Titel wie Don’t ya gehören. Bei unserem ersten Anlauf allerdings stehen mehr Leute auf als vor der Bühne, so dass wir zunächst einmal einen ausführlichen Rundgang durch das Hotel machen. Als wir zurückkehren ist der Gästestrom dann schon auf ein Dutzend Menschen angeschwollen, so dass wir uns über ein paar Coronas ganz gut unterhalten.
Leider gibt es hier keinerlei Internet-Zugang, so dass unsere Erlebnisse erst mit einiger Verspätung im Netz landen… .
Auf dem Rückweg verspiele ich noch ein paar Dollar an den Starwars-Maschinen, die ganz originell gemacht sind.
Mehr über Laughlin unter: http://www.visitlaughlin.com/
Montag, 16. Oktober 2006 – Grand Canyon
Laughlin Route 66 Grand Canyon Nationalpark
Nach einem äußerst leckeren und umfangreichen Frühstücksbuffet verlassen wir die Spielerstadt in Richtung Grand Canyon. Unterwegs fahren wir ein Stück Route 66 und kommen uns vor wie mitten in Cars – der Film trifft die Stimmung abseits der Highways ganz gut. Natürlich machen wir wieder an dem obligatorischen Souvenirladen halt – zusammen mit den üblichen anderen drei Bussen.
Bevor wir zum Grand Canyon fahren, machen wir erstmal einen kurzen Zwischenstop am heutigen Hotel, da dieses gerade am Weg liegt. Hier schwant uns schon, dass der Abend NOCH ruhiger werden dürfte als gestern, da es hier außer einer Tankstelle meilenweit NICHTS gibt.
Die Teilnehmer, die für heute Helikopter- bzw. Flugzeugbesichtigung des Grand Canyon gebucht haben, bringen wir zu den jeweiligen Flughäfen bevor Oscar uns gegen 13:00 Uhr an der Bright Angel Lodge am South Rim absetzt. Hier „dürfen“ wir jetzt die nächsten 5 Stunden(!!!!) verbringen, bis alle Flieger geflogen sind und wir den Heimweg wieder antreten dürfen.
Nachdem wir in zwei verschiedenen Lodges die Cocktailbars getestet und auch eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen haben, fahren wir wieder Richtung Hotel. Unterwegs steht allerdings nochmals Grand Canyon auf dem Programm: In Form des IMAX Films „Secrets of the Grand Canyon“ – eigentlich ganz nett, aber ein bisschen viel Canyon für einen Tag… .
Da es zur Option im Hotelrestaurant zu Abend zu essen keine Alternativen gibt, begeben wir uns in das Restaurant mit dem Charme einer Bahnhofshalle. Das Essen ist ganz OK, aber auch nix besonderes. Da es nicht einmal Internet und das Restaurant bereits das komplette Abendunterhaltungsprogramm darstellt, gehe ich ganz entgegen meiner sonstigen Gewohnheit bereits um halb zehn in’s Bett und schiebe mir noch etwas Parfüm in’s Ohr (das Hörbuch mit dem Roman von Patrick Süßkind natürlich).
Dienstag, 17. Oktober 2006 – Flug / Bryce
Grand Canyon Nationalpark Bryce Canyon Nationalpark
Heute geht es früh los, denn schon am frühen Morgen starten vom Grand Canyon Flughafen unsere „Dreiecksflüge“ über den Grand Canyon und das Monument Valley bis nach Page, wo der Glen Canyon Damm den Lake Powell aufstaut. In Page steigen wir dann wieder in den Bus zu.
Das Frühstück im Hotel ist nicht nur mit langen Wartezeiten verbunden, es ich auch das bisher schlechteste Frühstück auf der ganzen Reise: Kein Buffet, sondern vorbereitete Teller mit lauwarmem, mit Butter getränktem Toast, Rührei und Fleischklopsen – ein herber Kontrast nach dem tollen Frühstück in Laughlin. Überhaupt gibt es keinen Grund dieses Hotel jemals wieder zu betreten.
Unser Flieger entpuppt sich als elegant eingerichteter Achtsitzer (+2), bei dem nicht nur die bequemen Sitze (mehr Beinfreiheit als beim Herflug oder gar im Bus) mit Leder überzogen sind, sondern sogar die Decke! Es ist allerdings etwas windig, so dass schon bald einer Kollegin das Frühstück aus dem Gesicht fällt (was wir allerdings erst nach der Landung mitbekommen)… .
Da es noch früher Morgen ist (wir heben kurz nach 8;00 Uhr ab), ist es noch etwas trübe, was sich allerdings mit jeder Minute bessert. Über dem Grand Canyon erhalten wir eine Gratis-Achterbahnsimulation, dafür haben wir jedoch einen Super Ausblick und sehen auch den Colorado River, was vom Rand aus kaum möglich war,
Das Monument Valley, das wir bei unserem letzten Besuch leider nur in stockfinstrer Nacht erlebt hatten, zeigt sich ebenfalls von seiner schönsten Seite.
Besonders eindrucksvoll ist der Kontrast zwischen den blaugrünen Wassern der Lake Powell und den Rot-, Braun- und Gelbtönen der zahllosen Canyons, die mit dem Wasser dieses riesigen Stausees (300km lang mit 3300km Küstenlinie) gefüllt sind.
In Page angekommen fährt uns unser Pilot Jeff noch eigenhändig zum Supermarkt, der sich als mittelgroßer Safeway entpuppt. Leider dauert es über eine Stunde bis der Bus eintrifft und da dessen Insassen ebenfalls noch etwas einkaufen möchten, verbringen wir über zwei Stunden an dieser sonst recht trostlosen Einkaufsstätte.
Als endlich alle wieder mit dem Nötigsten versorgt sind, fahren wir runter zum Staudamm, wo parallel zum Damm eine Brücke über den Colorado geht. Hier können wir tolle Fotos machen und steigen auf der anderen Seite wieder in unseren Bus um die Reise fortzusetzen.
Im Wüstenkaff Kanab machen wir unsere Souvenirshop/Kaffee/Pinkelpause. Hier wurden früher viele Western gedreht, woran am Straßenrand aufgestellte Schilder erinnern.
Mit jedem Höhenmeter, den wir gewinnen, wird es kälter. Inzwischen sind es nur noch wenige Grad über Null – am Bryce Canyon soll angeblich sogar Schnee liegen – mal sehen… .
Kurz nach 17:00 Uhr kommen wir an meinem Lieblings-Canyon (der ja eigentlich gar kein Canyon ist) an. Schnee liegt tatsächlich – allerdings nur ein paar unbedeutende Reste. An den Aussichtspunkten ist es nicht nur saukalt (um den Gefrierpunkt) – es bläst auch ein unerbittlicher Wind, der einem beinahe den Foto aus der Hand weht.
Heute übernachten wir in Tropic – wo es alles andere als tropische Temperaturen hat. Das Hotel ist ganz OK – und bietet vor allem kostenfreies WLAN für die Gäste, so dass mit drei Tagen Verspätung nun doch wieder ein Update unserer Erlebnisse möglich ist.
Da wir im Mormonenstaat Utah gelandet sind, beschränken sich die Abendaktivitäten auf ein Essen im wohl einzigen Restaurant, wo wir erstmal ewig auf einen Tisch (trotz vieler leerer Tische) und dann auf’s Essen warten. Ich wähle „Wild Mushroom Pesto Pasta“ und bin damit ganz zufrieden – auch wenn’s mal wieder total überteuert und völlig ungemütlich ist… .
Mittwoch, 18. Oktober 2006 – Zion -> Vegas
Bryce Canyon Nationalpark Zion Nationalpark Las Vegas
Der Tag beginnt (wie wir es mittlerweile gewohnt sind) mit frühem Aufstehen, gefolgt von einem Frühstück im Restaurant von gestern abend. Da man erst mit dem Glockenschlag 7:00 Uhr die Türen aufschließt, laufen wir mit unserer „deutschen Pünktlichkeit“ zunächst mal in’s leere und müssen vor dem Restaurant warten, wo sich schon fast der ganze Bus versammelt hat – nur um anschließend wieder am Buffet Schlange zu stehen… .
An den Ausläufern des Bryce Canyon vorbei geht es weiter zum Zion National Park. Immer wieder treffen wir auf spektakuläre Steinformationen.
Hier entsteht dann auch das Gruppenbild, das mittlerweile auf der Startseite zu sehen ist.
An der Zion National Park Lodge, wo wir bei unserem ersten Besuch kein Zimmer bekommen hatten, machen wir Mittagspause. Obwohl es kaum abgelegener geht, empfange ich mit dem Handy in der Lobby gratis WLAN. Damit kann ich zwar meine Emails abrufen, der PC für das Update der Seiten jedoch ist im Bus eingeschlossen… .
Nachdem wir vorläufig genug Steine in allen Formen, Farben und Größen gesehen haben, geht es nun weiter zu meinem persönlichen Highlight unseres Trips: Der verrücktesten Stadt der Welt: LAS VEGAS!
Untergebracht sind wir im Plaza Hotel (und Casino) direkt am Ende der Freemont Street (also in Downtown) gelegen. Auf die Abendtour mit dem Bus haben wir dankend verzichtet (ich bin um jede Minute froh, die ich nicht in dieser unbequemen Konservenbüchse verbringen muss) und ziehen auf eigene Faust los.
Mit dem öffentlichen Bus fahren wir bis zum Luxor und laufen von dort Richtung Downtown. Um 23:00 Uhr sind wir schließlich rechtzeitig zur letzten Sirens of ti Show am Treasure Island und nehmen dann den Bus zurück zur Freemont Street. Nachfolgend die schönsten Bilder…
Donnerstag, 19. Oktober 2006 – Las Vegas
Heute haben wir zum allerersten Mal auf dieser Reise den Tag völlig in unserer Hand. Daher stehen wir erst auf nachdem wir aufgewacht sind und genießen ein recht umfangreiches Buffet – ganz ohne anstehen zu müssen!
Nachdem Daddy gegen Mitternacht sein Bett im Plaza ansteuert, gehe ich nochmal in meiner Lieblingsbar vorbei: Dem Kahunaville im ti, wo die Cocktailmixer wie immer mehr als gut drauf sind und ihre tolle Mix-Show durchziehen. Höhepunkt ist allerdings ein Großvatter, der auf der Bühne ein traumtänzerisches Solo hinlegt und später von seiner Gattin verstärkt wird. Nach und nach lerne ich die ganze Familie kennen, die traditionell jedem Enkel zum 21. Geburtstag einen Trip nach Las Vegas spendieren… .
Freitag, 20. Oktober 2006 – Vegas->Merced
Heute gibt es nicht viel zu berichten, da wir DEN GANZEN TAG im Bus sitzen! Am Abend spüre ich meine Beine fast nicht mehr – nie wieder Bustour!
Einziges „Highlight“ des Tages ist ein kurzer Zwischenstop an einem echten Truckstop wo die Trucker stolz ihre fahrbaren Arbeits- und Schlafplätze zeigen… .
Am Abend, nach einem Essen bei Marie Callender, wo sich der halbe Bus trifft, ziehen Peter und ich noch los in Richtung Downtown um mal eine echte amerikanische Bar zu testen. Mit Hilfe von Rezeption und Taxifahrer finden wir schließlich eine typische Bar wo ich dann auch prompt meinen Ausweis zeigen muss um zu beweisen, dass ich nicht noch minderjährig (also unter 21) bin und ein Glas Bier mich nicht sofort um und den Barbesitzer in den Knast bringt… .
Samstag, 21. Oktober 2006 – Merced -> S.F.
Merced Yosemite Nationalpark San Francisco
Da das Quality Inn auf Frühstück eigentlich nicht wirklich eingerichtet ist, findet dies überwiegend an der Rezeption statt und aufgrund des eingeschränkten Platzangebots auch für einen Großteil der Bustruppe im stehen… .
Auch heute „fressen“ wir wieder Meilen – und fahren nach einer Besichtigung des Yosemite National Park nach San Francisco, dem Ausgangspunkt unserer Reise. Die Abend-Rundfahrt mit Shopping-Spaziergang durch Chinatown und ein Essen am Pier 39 bilden einen schönen Abschluss unserer Reise – obwohl wir morgen ja noch einen ganzen Tag hier verbringen dürfen… .
Nachdem ich noch bis 1:00 Uhr morgens unserem Server wieder auf die Beine geholfen und diese Seiten eingespielt habe, gehe ich nun in’s Bett, da morgen (unserem letzten „richtigen“ Tag noch „San Francisco für Aktive“ gebucht ist) – demnächst mehr hier, auf diesen Seiten… .
Sonntag, 22. Oktober 2006 – San Francisco
Der Tag beginnt (nach dem Frühstück) mit dem fakultativen Ausflug “ San Francisco für Aktive „. Eigentlich wollten wir ja mit einer Cablecar-Fahrt beginnen, da heute jedoch ein (Woman-)Marathon stattfindet, fährt derzeit noch kein Cablecar – also beginnen wir mit dem zweiten Programmpunkt: Einem Spaziergang über die Lombard-Street – die berühmte „gebogenste Straße der Welt“. Da wir (auf der anderen Seite) zunächst einmal HOCH laufen wissen wir jetzt was das „Aktive“ im Namen des Ausflugs zu suchen hat, was durch den nächsten Programmpunkt auch gleich nochmal bestätigt wird…
Einem Spaziergang über die knapp 3km lange Golden Gate Brücke.
Auf der gegenüberliegenden Seite wartet dann schon Oscar mit dem Bus und fährt uns ‚runter nach Sausalito, wo wir Mittagspause haben. Leider meldet der lokale Telefonprovider CINGULAR ohne Unterlass „Alle (die einzige?) Leitungen zum angerufenen Land sind leider überlastet – bitte versuchen Sie es später wieder…“.
Mit der Fähre geht es dann zurück nach San Franciso, wo wir dann nochmal Anlauf auf eine Strecke Cablecar nehmen. Diesmal funkioniert es auch und wir kommen alle in einem einzigen Wagen unten – zusammen mit ein paar Einheimischen und Touristen, die zwischen uns geraten sind. Wie üblich sind auch die Trittbretter gut gefüllt und wir hoffen, dass unsere Plomben und Brücken das Gerüttel und Geschüttel heil überstehen.
An der Fishermens Wharf verabschieden wir uns schließlich von den Mittreisenden, die zu einem großen Teil noch die „klassische“ Stadtrundfahrt angehängt haben und wir laufen über Little Italy und Chinatown zum Disneystore in der Nähe des Unionsquare. Hier finde ich noch ein paar nette Souvenirs und mit wunden Füßen kommen wir schließlich im Hotel an.
Da ein paar Hacker wohl zuviel Zeit und immer noch unseren Server im Visier haben, verbringe ich einen Teil der Nacht mit der Wiederbelebung unserer Systeme und Telefonaten mit der Heimat und kann erst gegen 3:00 Uhr Kurs auf’s Bett nehmen – dem vorläufig letzten dieser Reise, denn morgen geht es endlich wieder heim!
Montag, 23. Oktober 2006 – Heimreise
Nachdem ich noch bis kurz nach 3:00 Uhr die Wiederauferstehung unseres Servers begleitet habe, bin ich froh, dass wir heute (zum ersten Mal auf der Reise) keinen Weckruf erhalten. Erst nach 9:00 Uhr gehen wir zum kaum besuchten Restaurant um unser Frühstück einzunehmen, Anschließend packen wir gemütlich unsere Koffer fertig, da unser Flughafen-Shuttle erst um 10:58 gebucht ist.
Das Shuttle ist pünktlich und die Schlange am United-Schalter auffallend kurz. Trotzdem sind wir richtig und der Flug ist auch nicht gestrichen – prima! Allerdings ist die Maschine wieder ziemlich voll, so dass es auch für den Rückflug mit der Business-Class nix wird – schade!
Die fast 2h Wartezeit bis zum Abflug nutzen wir zum Update dieser Seiten – das nächste Mal werde ich mich dann wohl erst aus der Heimat melden können… .
Nach zwei Wochen meines unbequemsten USA-Urlaubs bin ich recht froh wieder nach Hause zu kommen und freue mich schon narrisch auf Frau und Kind!
Bis zum nächsten Mal
Thomas & Eugen 1000