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Reiseberichte

Florida 2008

Im April 2008 ging es wieder nach Florida – Ostküste, Miami, Key West und natürlich die großen Parks rund um Orlando. Hier unser Reisetagebuch mit allen Fotos:

6. Anreise

Nachdem die vergangenen Tage durch den Krankenstand im Reisebüro sehr hektisch waren und noch gar keine rechte Urlaubsstimmung aufkommen wollte, geht es heute endlich los.

Um 8:30 erwartet uns Nachbar Frank vor der Garage um uns zum Flughafen zu fahren. Dort stellen wir allerdings fest, dass jeder dachte „ich lass‘ meinen Schlüssel hier“ und wir uns so aus Wohnung und Garage ausgesperrt haben.

Da im Espace noch Sitzerhöhung und Buggy lagern, hilft uns auch ein anderes Auto zu nehmen nicht weiter. Da Frau Zander scheinbar nicht da ist und Björn bereits auf dem Weg nach Paris, fährt mich Frank schließlich zu Stefan um dessen Haustürschlüssel zu holen… .

Etwas später als geplant aber immer noch rechtzeitig treffen wir schließlich am Airport Frankfurt ein. Wie meistens ist auch diesmal die längste Schlange für uns vorgesehen – und einige weitere folgen noch… .

Da wir die Plätze bereits über’s Internet reserviert haben, haben wir jedoch keinen Stress und nach 1 1/2 weiteren Schlangen geht es mit dem Bus zum Flieger.

Die Maschine ist zwar fürchterlich eng bestuhlt, bietet aber auch in der „Holzklasse“ Video/Audio on Demand. Nach Bee Movie, Juno, American Gangster und August Rush (Der Klang des Herzens) brauche ich trotz 9 1/4 Stunden Flugzeit meine eigenen Videoquellen gar nicht in Betrieb zu nehmen. Robin ist von Bee Movie und Pocahontas begeistert und schläft zwischendurch auch ein ganzes Weilchen.

In Charlotte angekommen dürfen wir wieder anstehen: Immigration, Zoll (mit extra Koffer durchleuchten) und schließlich noch eine Sicherheitskontrolle. Wie immer löst mein Technikkoffer unzähmbare Neugier beim Personal aus. Aber dank mehr als 3 Stunden Aufenthalt sehen wir auch dem mehrfachen „Abwischen mit dem Schnüffel-Läppchen“ meiner Geräte gelassen zu.

Nachdem es buchstäblich an jeder Ecke einen Starbucks gibt, nehmen wir hier unseren ersten amerikanischen Snack zu uns und schreiben dank dem Gratis-Flughafen-WLAN diese Zeilen.

Die verbleibenden anderthalb Stunden Flug vergehen ohne größere Zwischenfälle und wir landen pünktlich um 21:30 Uhr. Das Gepäck braucht dann allerdings auch nochmal eine gute halbe Stunde. Danach dürfen wir „zur Abwechslung“ wieder Schlange stehen: Am ALAMO-Schalter für unseren Mietwagen. Da wir seit der Mietwagenbuchung allerdings 1 Person mehr geworden sind und uns unser reichhaltiges Gepäck nur schwer ein einem Kofferraum eines „Fullsize-Cars“ vorstellen können, fragen wir nach einem Upgrade auf ein größeres Modell. Da man uns im Preis gut entgegenkommt, fahren wir jetzt einen SUV (= Sports Utility Vehicle – frei übersetzt etwa „überdimensionierte Angeberkarre mit 4-Radantrieb“).

Dank Navi im E90 machen wir auch nur einen kleinen Umweg auf dem Weg zu unserem Flughafennahen Ramada, wo wir gegen 23:30 erschöpft in die Betten sinken… .

7. Spacecoast

Trotz Jetlag (Zeitdifferenz 6 Stunden) wache ich „erst“ gegen 5:00 Uhr morgens auf und stelle fest, dass auch meine Zimmergenossen noch/schon wach sind. Mit etwas Mühe und kurzen Schlafphasen schlummern wir dann noch bis ca. 8:00 Uhr vor uns hin.

Das (Gratis-) Frühstück im Ramada beschert uns den ersten USA-typischen Teller mit Einweg-Geschirr auf dem wir einiges an Toast, Muffins, Danish. Bagels und Waffeln verdrückt haben.

So gestärkt geht es dann zu unserer ersten größeren Etappe: Zum Kennedy Space Center!

Allerdings fahren wir zuerst bei unserm heutige Hotel, dem Best Western in Cocoa Beach vorbei um dort einzuchecken und unsere Koffer unterzustellen. Das Hotel ist leicht zu finden und wir bekommen ein genial gelegenes Zimmer fast direkt am breiten Sandstrand. Den einzigen Pier soweit das Auge reicht haben wir direkt vor der Nase und in der Ferne sehen wir sogar die beiden Startrampen vom Space Center.

Als Travelagents bekommen wir den Eintritt schnell und unkompliziert zum halben Preis und beginnen unsere Besichtigung mit der Bustour. Der erste Stopp ist der Aussichtsbereich an den Startrampen, wo wir unser Mittagessen in Form von Hotdogs im extra lapprigen Brötchen vertilgen.

Weiter geht der Bus zu meiner persönlichen Lieblingsstation, der Saturn V. Nach dem Simulierten Start einer Rakete im Original-Kontrollzentrum von damals dürfen wir in die Halle, wo man unter einer der 3 verbliebenen Saturn-V-Mondraketen entlanggehen und so die Ausmaße dieser „größten und kompliziertesten je von Menschenhand gebauten Maschine“ erleben dürfen: 111m Höhe und ein Triebwerk in der Stärke von 500 Kampfjets… .

Zurück im Visitor-Center versuchen wir nochmal etwas „richtiges“ zu Essen zu bekommen., da aber dort um 16:00 Uhr die Küche geschlossen wird, bekommen wir gerade noch ein paar Pommes, Pizza & Getränke (mit dem einzigartigen Chlorgeschmack).

Im Shop finden wir noch eim paar nette Souvenirs (wie so oft natürlich tragbar…) und Robin erquengelt sich ein Saturn V Modell im Maßstab 1:144 (was dann immer noch fast 1m hoch ist…).

Da wir für einen Tag genug gelaufen sind und auch Robin langsam Erschöpfungssignale zeigt, machen wir uns gegen 17:30 Uhr auf den Rückweg zum Hotel, wo es sogar noch für einen kleinen Strandspaziergang und ein Corona auf dem Pier reicht.

Eigentlich hatten wir dann damit gerechnet, dass Robin im Hotelzimmer erschöpft zusammenbricht,. aber der Ausflug zum Strand und das anschließende Zusammenbauen und Testfliegen seiner Rakete haben ihn dann doch nochmal soweit aufgedreht, dass wir noch eine Fahrt zum nahegelegenen Publix unternehmen, um uns mit den notwendigsten Vorräten einzudecken. Trotz tollem Riesen-Kinderfahrzeug-Einkaufswagen begibt sich Robin gegen 21:00 Uhr in Morpheus‘ Arme und wir treten den Rückweg an.

Da wir auch in diesem Zimmer gratis LAN (diesmal über Kabel – ich liebe Amerika) haben, schreibe ich noch diese Zeilen und versuche mit zwei weiteren Coronas für genügend Müdigkeit zu sorgen um die Nacht durchschlafen zu können.

Prost! (wird fortgesetzt)

Robin schiebt eine ruhige (Riesen-)Kugel

Saturn V: 111m Sprengstoff mit 3 Männchen an der Spitze...
Saturn V: 111m Sprengstoff mit 3 Männchen an der Spitze…
Karin neben dem Kommandomodul der Saturn V
Karin neben dem Kommandomodul der Saturn V
Faszinierend: Die Rechenpower von 2 C-64 genügte für den Mondflug
Faszinierend: Die Rechenpower von 2 C-64 genügte für den Mondflug
Anprobe im Pilotensitz
Anprobe im Pilotensitz
Strand vor'm Hotel (am Horizont in Bildmitte die beiden Startrampen)
Strand vor’m Hotel (am Horizont in Bildmitte die beiden Startrampen)
Strand in südliche Richtung, vom Pier aus gesehen
Strand in südliche Richtung, vom Pier aus gesehen
Der Pelikan hat sich an den Trubel auf dem Pier gewöhnt und wartet auf milde Gaben der Fischer
Der Pelikan hat sich an den Trubel auf dem Pier gewöhnt und wartet auf milde Gaben der Fischer
Robin macht es sich in seinem Einkaufs-WAGEN gemütlich (und schläft schon bald nach dieser Aufnahme ein...)
Robin macht es sich in seinem Einkaufs-WAGEN gemütlich (und schläft schon bald nach dieser Aufnahme ein…)

8. Ostküste

Diese Nacht schlafen wir schon etwas besser, aber Robin lässt sich einiges einfallen um uns zwischendurch aus dem Schlaf zu reißen bzw. in den frühen Morgenstunden diesen für beendet zu erklären.

Um 8:00 gehen wir dann in den Frühstücksraum um den gewohnten Berg an Einweggeschirr zu produzieren, was uns dann auch rund eine Stunde beschäftigt.

Damit Robin sich vor der langen Fahrt noch ein bisschen bewegen kann, machen wir erst nochmal einen Abstecher an den Strand bevor wir kurz vor 11:00 unseren Wagen packen und auschecken.

Eigentlich liegt unser Hotel für die nächsten 3 Tage „gleich die Strasse ‚runter“ – also ebenfalls an der A1A – allerdings rund 300km weiter südlich.

Da wir etwas von Florida sehen möchten und sich in Küstennähe ja am meisten abspielt, verzichten wir darauf die Interstate (I95) oder gar den Turnpike zu fahren und bleiben stattdessen stur auf der A1A – auch wenn Schilderwald und Navi ständig versuchen uns auf die besser ausgebauten Straßen zu lotsen. Dafür sehen wir jedoch hunderte von prächtigen, mehr oder weniger geschmackvollen Villen, bei denen das Gästehaus der Putzfrau des Buttlers noch größer und aufwändiger sind als die heimische Hütte.

Unser Mittagessen nehmen wir in einem toll gelegenen Seefood Restaurant ein: Mangrove Mattie’s in Fort Pierce mit tollem Blick auf’s Wasser.

Unser Hotel finden wir problemlos und Zimmer 600 entpuppt sich als Executive-Suite mit kleiner Küche, Marmor-Bar, Whirlpool-Badewanne und Schlafzimmer mit Kingsize-Bett. Da wir in unserer Ecke im 5. Stock gleich zwei Balkone haben, haben wir die freie Auswahl, ob wir auf den Ozean oder den Pool blicken wollen.

Da Robin langsam die Energie ausgeht, bleibt Karin mit unserem Nachwuchs-Raketenpiloten im Zimmer, während Sylvia und das Hotel und die unmittelbare Umgebung in Augenschein nehmen. Die meisten Geschäfte haben schon geschlossen, aber in einer 24-Stunden-Drogerie finden wir dann doch noch allerlei nützlichen Krimskrams.

Morgen planen wir einen faulen Tag am schönen Hotelstrand und hoffen, dass das Wetter mitspielt… .

Mangrove Mattie's in Fort Pierce
Mangrove Mattie’s in Fort Pierce
Während Robin und Karin schwer
Während Robin und Karin schwer „arbeiten“…
...schaut Sylvia dem Treiben genüsslich zu!
…schaut Sylvia dem Treiben genüsslich zu!
Blick von einem unserer Balkone auf den Hotelstrand
Blick von einem unserer Balkone auf den Hotelstrand
Blick vom anderen Balkon Richtung Norden
Blick vom anderen Balkon Richtung Norden

9. Miami

Heuten gehen wir den Tag etwas gemütlicher an. Während Karin schon den ersten Strandspaziergang macht, probieren die Tausends erstmal das amerikanische Frühstücksbuffet, zu dem wir uns allerdings erst einmal umgewöhnen müssen, denn es gibt nicht nur richtiges Porzellan, sondern auch Metallbesteck! Mit Omelette-Station und Do-it-yourself-Waffeleisen frühstücken wir derart ausgiebig, dass wir das Mittagessen getrost ausfallen lassen können.

Der (angenehm beheizte) Hotelpool ist zwar langweilig, aber Robin ist trotzdem kaum in’s Trockene zu bekommen. Am Meer ist heute nur noch gelb geflaggt, während gestern überwiegend rot zu sehen war. Robin hat einen Riesenspass mit den Wellen, mach einmal allerdings auch einen unfreiwilligen Purzelbaum, als ihn ein etwas größeres Exemplar von hinten erwischt… .

Gegen 16:00 Uhr brechen wir auf und nehmen Kurs gegen Westen um in Coopertown einen Airboot-Ausflug in die Everglades zu unternehmen. Wir müssen zur nächsten Tour nicht lange warten und Nutzen die Zeit für einen Besuch im „Mini-Zoo“ hinter’m Haus. wo einige Aligator-Prachtexemplare zu bestaunen sind, bevor uns ein echtes Everglades-Original uns vier zusammen mit drei Italienern an Bord zu einer knapp einstündigen Tour durch das „Meer aus Gras“ mitnimmt. Die Fahrt macht echt Spaß, aber der Motor ist schon extrem laut, was die ausgeteilten Wattekugeln auch nur begrenzt abmildern können.

Dank der Erfahrung unseres Guides sehen wir dann auch neben unzähligen Reihern und anderen Vögeln einige der berühmtesten Bewohner dieser Gegend und erfahren allerlei Interessantes über diese Reptilien. So zum Beispiel, dass es 80 gute Gründe gibt sich nicht auf einen Kampf mit den Biestern einzulassen: Je 40 Zähne im Ober- und Unterkiefer… . Unser Führer kann einige ansehnliche Narben präsentieren die dies untermauern… .

Da die Fahrt allerdings erst am Ende zu bezahlen ist, haben wir großes Vertrauen die Tour heil zu überstehen und sehen uns noch etwas im Restaurant & Souvenirshop von „Coopertown“ um (Einwohnerzahl: 8) bevor wir wieder

3500 im Pool (und trotzdem noch Platz!)
3500 im Pool (und trotzdem noch Platz!)
morgendlicher Blick vom Ocean-Balkon
morgendlicher Blick vom Ocean-Balkon
Fertig zur Airboat-Tour
Fertig zur Airboat-Tour
Gleich geht's los!
Gleich geht’s los!
Das
Das „etwas“ andere Tiergehege im Garten…
Unser Tourguide macht sich für seine Gäste schön
Unser Tourguide macht sich für seine Gäste schön
Einsteigen, bitte!
Einsteigen, bitte!
Robin gefällt's
Robin gefällt’s
Karin vor dem Einkaufszentrum von
Karin vor dem Einkaufszentrum von „Coopertown“

10. Key West

Heute fahren wir mal „ein bisschen auf’s Wasser ‚raus“: rund 200km über den „Oversees-Highway“ bis nach Key West.

Die eigentliche Hauptattraktion ist ja die Fahrt an sich. Über unzählige Brücken (die längste misst gut 10km!) sind die vielen kleinen Inseln verbunden, die sich wie die Perlen an der Schnur vom Südzipfel Floridas aus in’s Meer erstrecken.

Da wir auf dem Zimmer bereits ein kleines Frühstück zu uns genommen haben, decken wir uns im Walmart von Homestead mit Proviant ein und legen im John Pennecamp Coral Reef Statepark einen Zweitfrühstücks-/Mittagessenstopp ein. Robin und ich planschen sogar noch etwas im Wasser der badewannenwarmen Bucht.

Gegen 16:00 Uhr kommen wir schließlich auf Key West an und beginnen mit dem obligatorischen Fotostop am „Southernmonst Point“, dem südlichsten Punkt von Kontinentalamerika.

Weiter geht’s nach Downtown, wo sich Bars und T-Shirt-Läden abwechseln. Wir nehmen erst mal einen Cocktail und flanieren anschließend die Strandpromenade entlang, wo sich alles auf den bevorstehenden Sonnenuntergang vorbereitet. Die zahlreichen Streetperformers bauen ihre Gerätschaften auf und Souvenirhändler, mobile Bars und Essensstände richten sich auf die Partygänger ein, die am Mallory Place allabendlich den Sonnenuntergang feiern.

Da es bis zum „Sunset“ noch etwas dauert, gehen wir erstmal ein Eis essen. Dass die Eisdiele zum Westin gehört, merken wir beim bezahlen: Für 2 1/2 Eiswaffeln dürfen wir gut $18 blechen – fast wie am Markusplatz… .

Auf dem Rückweg ist die „Party“ dann in vollem Gang: Feuerschlucker, Jongleure, Musikanten und allerlei Key-West-Originale bilden zusammen mit den zahlreichen Touristen eine interessante Mischung. Im Vergleich zu unseren letzten Besuchen auf Key West ist allerdings alles viel sauberer, aufgeräumter und organisierter – und entsprechend langweiliger.

Am originellsten finden wir die Katzendressur von „Dominique und seinen fliegenden Hauskatzen“, der es tatsächlich schafft eine handelsübliche Hauskatze durch einen Ring mit nur rund 15cm Durchmesser von einem Podest zum anderen springen zu lassen.

Als es fast schon 9:00 Uhr ist machen wir uns schließlich auf die Rückfahrt, die allerdings zum größten Teil im Dunkeln stattfinden muss – und daher nicht ansatzweise so spektakulär ist wie die Hinfahrt.

Die Küche in unserer Suite
Die Küche in unserer Suite
Badestop im John Pennecamp Statepark
Badestop im John Pennecamp Statepark
Zwischenstopp nach der Seven-Miles-Bridge
Zwischenstopp nach der Seven-Miles-Bridge
Kilometerlange Brücken führen von Insel zu Insel
Kilometerlange Brücken führen von Insel zu Insel
Farbenfrohes Taxi am Southernmost Point
Farbenfrohes Taxi am Southernmost Point
Hier nehmen wir unsere Cocktails
Hier nehmen wir unsere Cocktails
Feuerschlucker am Mallory Place
Feuerschlucker am Mallory Place
Leider zu viele Wolken für einen farbenprächtigen Sunset
Leider zu viele Wolken für einen farbenprächtigen Sunset
Dominique and his flying Housecats
Dominique and his flying Housecats
Straßenmusiker
Straßenmusiker
Wuff!
Wuff!
Das Westin Key West
Das Westin Key West
Robin hat den Durchblick
Robin hat den Durchblick
Strandpromenade auf Key West
Strandpromenade auf Key West
Kreuzfahrtschiffe bringen weitere Touristen nach Key West
Kreuzfahrtschiffe bringen weitere Touristen nach Key West
Hier kann man es aushalten
Hier kann man es aushalten

11. Ft. Laud.

Zur Abwechslung haben wir ja tatsächlich mal 3 Nächte am Stück im gleichen Hotel verbracht. Nach einem letzten Frühstück in unserer Suite packen wir unseren (inzwischen gewachsenen) Hausstand in Koffer, Taschen und Tüten und lassen das Gepäck zum Auto bringen.

Da es von Nord Miami Beach nach Ft. Lauderdale nicht wirklich weit ist (ca. eine halbe Stunde) und wir erst am frühen Abend bei den Farmers erwartet werden, besuchen wir ausgiebig die Sawgrass Mill Mall. Hauptattraktion für uns ist natürlich (wie immer) „Disney’s Character Premiere“, das Geschäft in dem die Überbestände und Vorjahreskollektionen des Themenparks-Merchandise zu stark reduzierten Preisen verkauft werden. Wie kaum anders zu erwarten finden wir natürlich allerlei interessantes und treten mit dicken Tüten den Weg zurück zum Auto an.

Da wir keine Lust mehr auf weitere Geschäfte haben, es allerdings erst 16:00 Uhr ist, fahren wir erstmal Richtung Strandpromenade und tanken unser „Schiff“ wieder auf. Die Amerikaner stöhnen zwar unter den hohen Spritpreisen (ca. $ 3.5 pro Gallon – also rund $1 pro Liter, was beim derzeitigen Kurs 65 Eurocent entspricht) – aber unser Mitleid hält sich in Grenzen.

Dank Navi entfällt die gewohnte Irrfahrt im Straßengewimmel der Wohngegenden und wir sind wie angekündigt um 18:00 Uhr vor dem Haus der Farmers. Allerdings sind wir die ersten, da Sabrina noch von im Büro festhängt und auch Adrian mit den Kindern noch auf dem Heimweg ist. 5 Minuten später treffen allerdings die ersten vier des „Farmerclan“ ein und die Kinder erobern umgehend Kinderzimmer, Vorgarten und Straße. Zusammen mit den Nachbarskindern und deren Eltern wird erstmal ein kleines „Get-Together“ ausgerufen und bei Bier und Softdrinks eine der regelmäßig stattfindenden Stehpartys improvisiert während man die Kids beim spielen beaufsichtigt.

Das Feuerwehrauto von Kyril (Sohn von Dimitri - links im Bild) begeistert Robin total
Das Feuerwehrauto von Kyril (Sohn von Dimitri – links im Bild) begeistert Robin total
Zu viert geht es zum Einsatzort
Zu viert geht es zum Einsatzort
Stolz wie der Feuerwehrchef persönlich
Stolz wie der Feuerwehrchef persönlich
Auch Klein-Haley Farmer fährt bereits elektrisch
Auch Klein-Haley Farmer fährt bereits elektrisch
Bei Pizza sagt keines der Kinder
Bei Pizza sagt keines der Kinder „Nein“!

12. Homestead

Heute ist ein ausgiebiges Frühstück im Lago Mar Resort geplant für das die Farmers eine Clubmitgliedschaft haben. Das traumhaft am Meer gelegene Resort ist toll ausgestattet und verfügt über einen große Pool und verschiedene Kinderspielplätze.

Leider sind wir nachdem alle Kinder eingesammelt und strandfertig gemacht sind, erst gegen 11:00 Uhr vor Ort, was an einem Samstag für das Frühstück nicht mehr reicht. Wir trösten uns daher mit einem Mittagessen, was beim gewohnt warmen amerikanischen Frühstück nicht sooo viel Unterschied macht.

Gegen 14:00 Uhr treten wir den Heimweg an und ziehen uns um für die Party bei Mary-Ann in Homestead. Da Adrian noch geschäftliches zu erledigen hat, passen wir zu acht in Sabrinas Auto. Die Kinder werden mit einer DVD ruhig gestellt, so dass die ca. 70km Fahrt wie im Flug vergehen.

Von dem rund ein Dutzend Anwesenden kennen wir die meisten noch von unserem letzten Besuch vor zwei Jahren und verplaudern so den Nachmittag und einen guten Teil des Abends, während die Kinder durch den Garten tollen. Als sich bei den Kleinen erste Erschöpfungszustände einstellen (vor allem Robin, der das rumtoben im warmen Klima nicht so gewöhnt ist), steckt Sabrina die Kinder noch schnell in die Badewanne und wir treten den Heimweg an. Wie zu erwarten war, kommen wir mit einem Wagen voller schlafender Kinder in Ft. Lauderdale an und Robin verbringt tatsächlich einen Teil der Nach auf seiner Kindermatratze NEBEN unserem Bett, bevor er uns auch hier wieder den Platz streitig macht.

Pool des Lago Mar Resorts
Pool des Lago Mar Resorts
Sabrina und Haley
Sabrina und Haley
Unser Mittagstisch
Unser Mittagstisch
Die Jungs schauen DVD während Haley bereits träumt
Die Jungs schauen DVD während Haley bereits träumt
Sylvia ist wach...
Sylvia ist wach…
Fingerfood und Sekt und Bier
Fingerfood und Sekt und Bier

13. Ida->Mausi

Uns allen gefällt es den Farmers sehr gut – vor allem Robin, der mit Alex und Justin tolle Spielkameraden gefunden hat. Da morgen jedoch Arbeit und Schule wieder losgehen, machen wir uns nach einem aufwändigen, von Sabina zubereiteten amerikanischen Frühstück, auf den Weg Richtung Norden.

Die erste Etappe führt uns bis Tequesta, wo bereits Ida auf uns wartet. Karin und ihre Cousine haben sich seit rund 10 Jahren nicht mehr gesehen und freuen sich auf ein Widersehen. Da wir ab Sonntag Abend unser Hotel in Orlando gebucht haben und Karin noch in Ormond Beach bei Mausi (aka Sylvia Cox) abliefern sollen, bleiben wir nur ein paar Stunden, Karin plant allerdings die nächste Woche dann für einen ausführlicheren Besuch wiederzukommen.

Da wir diesmal die I95 fahren, sind die rund 300km in die Ecke von Daytona recht langweilig, da man stundenlang nur an Gebüsch vorbeifährt und über jede Reklametafel am Wegesrande froh ist.

Mausi erwartet uns schon mit Spaghetti und (nicht nur) Robin futtert tüchtig. Sogar Brian kommt früher von der Arbeit nach Hause, so dass wir noch ein bisschen Plaudern können.

Gegen 21:30 fahren wir dann allerdings mit 3500 nach Orlando, wo wir unser Hotel auch unfallfrei finden. Obwohl die Übernachtung verblüffend günstig ist, stellt sich das Zimmer als kleine Suite heraus (2 Doppelbetten, Couch, Sessel, Miniküche mit Spüle, Kühlschrank und Mikrowelle. Am Schreibtisch befindet sich sogar ein Anschluss für das gratis Highspeed Internet (über Kabel). Das Zimmer liegt günstig im 2. (amerikanisch: 3.) Stock gegenüber des Aufzugs.

Bis wir uns häuslich eingerichtet haben (schließlich bleiben wir 11 Nächte) und die Koffer ausgepackt sind ist es schon fast halb zwei und endlich sinken wir in’s Bett – und Robin liegt diesmal NICHT zwischen uns. Wie sich wenig später herausstellt ist das auch gut so, denn als dieser mitten in der Nacht mit einem gewissen Bedürfnis aufwacht, ist er erstmal etwas orientierungslos, was in einem notwendig gewordenen Wechsel der Bettwäsche mündet… .

14. Magic Kd.

Da wir bisher bei den amerikanischen „kontintentales Frühstück inklusive“-Angebote meist dürftigen Frühstücksersatz in ungemütlicher Umgebung vorgesetzt bekamen, bringen wir dem in den Springhill Suites enthaltenen Frühstück nicht allzu viel Hoffnung entgegen – und werden positiv überrascht: Es gibt ein richtiges Restaurant mit mehrfach aufgebautem Buffet, so dass man ohne lange Schlangen etwas zu essen bekommt. Unter einem „kontinentalen“ Frühstück versteht man hier neben Muffins, Bagels und verschiedenen Belägen auch die Möglichkeit sich selbst an vier Stationen frische Waffeln backen.

Der Kaffee ist genießbar und Fruchtsaft gibt es auch, so dass wir mehr als zufrieden sind und pappsatt in die Themenparks aufbrechen können.

Wir beschließen mit dem Magic Kingdom zu beginnen und fahren daher zum TTC (Ticket & Transportation Center) wo wir unser Voucher gegen unsere „10 Tage Magic Your Way mit Hopper Feature und Waterpark Fun & More“ einlösen.

Mit der Monorail geht es dann durch das Contemporary Hotel in den Park mit dem 1971 hier in Florida die „Welt“ begann.

Der Andrang ist moderat, auf den Anzeigetafeln lesen wir als längste Anstehzeiten zwischen 30 und 45 Minuten.

Robin ist allerdings noch nicht so mutig und ist weder für Big Thunder Mountain noch für Splash Mountain zu begeistern, so dass wir erstmal das Country Bear Jamboree vorziehen. Nach einem Pinapple-Vanilla-Whirl (= Softeis) wechseln wir über nach Tomorrowland (wobei wir am Hub genau zur Parade eintreffen…), Dort erleben wir als erstes die neue, interaktive Attraktion „Monstropolis Laughing Floor“. Nach dem Ziehen eines Fastpasses für Buzz Lightyear fahren wir People Mover und Carousel of Progress um dann nach gerade mal 5 Minuten Wartezeit in unseren Raumschiffen Platz zu nehmen.

Da es inzwischen schon 17:00 Uhr ist, essen wir in Cosmic Ray’s Starlight Cafe einen der selbst (mit-)belegten Burger während uns Sonny Eclipse mit Songs aus dem Universum unterhält.

Inzwischen hat es etwas abgekühlt und mit unseren langen Hosen am Leib und Sweatern in Reichweite genießen wir das für uns recht angenehme Klima, da wir die Parks auch schon in unangenehmer Hitze besucht haben, was ganz schön anstrengend sein kann.

Nach einem kurzen Ausflug nach Mickeys Toontown Fair, wo Robin hauptsächlich der Spielplatz begeistert, nehmen wir auf dem Weg zum Ausgang (obwohl bis Mitternacht geöffnet wäre) noch Mickey’s Philharmagic mit, wo Robin vor Vergnügen quietscht. Mein Lieblings-Donald-Shirt ist noch im Programm, so dass wir beschließen bald wieder zu kommen und einzukaufen.

Nach einer Fahrt mit der Monorail zum TTC, der Parkplatz-Tram zum Auto und mit dem Auto zum Hotel, ist es doch schon 21:00 Uhr, bis wir wieder im Zimmer sind. Robin und Sylvia schauen auf einem unserer beiden Fernseher noch Discovery Chanel, während ich an der Rezeption nach unserem Umschlag aus Deutschland fahnde.

Glücklicherweise hat Björn mir die Trackingnummer durchgegeben, so dass ich schon wusste, das der Umschlag heute um 11:48 im Hotel abgeliefert wurde, da die Rezeptionistin mich erstmal wieder wegschicken wollte. Nachdem ich allerdings hartnäckig blieb, fand sie mit Hilfe eines Telefonats dann doch heraus, dass es wohl irgendwo anders im „Mariott Village“ liegt und von einem Mitarbeiter rübergebracht wurde.

Endlich haben wir also unseren Magicpass in Händen, der uns bei unserem letzten Besuch 2006 so gute Dienste geleistet hat.

Die neue Parade ist etwas befremdlich, da...
Die neue Parade ist etwas befremdlich, da…
...zwar originelle Figuren mitlaufen,
…zwar originelle Figuren mitlaufen,
...alte Bekannte dabei sind,
…alte Bekannte dabei sind,
...die allerdings völlig neu...
…die allerdings völlig neu…
...kombiniert werden (wie eben Genie und Mary Poppins)
…kombiniert werden (wie eben Genie und Mary Poppins)
Vorbei sind die Zeiten, als jede Geschichte in ihrem eigenen...
Vorbei sind die Zeiten, als jede Geschichte in ihrem eigenen…
Universum stattfand und sich die...
Universum stattfand und sich die…
...verschiedenen Prinzessinnen nicht ständig über den Weg liefen!
…verschiedenen Prinzessinnen nicht ständig über den Weg liefen!
Aber das kennen wir ja aus Paris... .
Aber das kennen wir ja aus Paris… .
Hier stimmt jedenfalls die Kombination... .
Hier stimmt jedenfalls die Kombination… .
Für was man in Amerika alles eine Anleitung braucht (fotografiert über'm Waschbecken in den MK-Restrooms)
Für was man in Amerika alles eine Anleitung braucht (fotografiert über’m Waschbecken in den MK-Restrooms)
Wingapo!
Wingapo!
Sylvia & Robin im Pocahontas-Thema
Sylvia & Robin im Pocahontas-Thema

15. EPCOT

Den heutigen Tag planen wir im EPCOT, dem zweiten Themenpark in Walt Disney World zu verbringen. Wie schon bei unserem (vorletzten?) Besuch findet hier auch diesmal das „Garden & Flower Festival“ statt. Mit unserem Mietwagen fahren wir also auf den riesigen Parkplatz, von dem aus man allerdings immer noch bequem zum Eingang laufen kann.

Einzig die nervigen Taschenkontrollen, die alle Besucher durch das Nadelöhr mit dem Sicherheitspersonal zwängen, sind etwas lästig.

Da wir die „Ears to the World“ mal ausprobieren, leihen wir kostenlos einen der roten Kopfhörer, mit denen man in vielen Attraktionen eine Synchronübersetzung in der Muttersprache bekommen kann. Sylvia und ich verstehen den Originalton zwar einwandfrei – aber für Robin (und unsere Kunden) ist dies ein toller Service. Die Kopfhörer selbst sind kostenlos – es müssen lediglich (bar oder per Kreditkarte) $100 Pfand hinterlegt werden.

Unser erster Stopp ist „Universe of Energy – Ellens Energy Nightmare“, wo Robin die Dinosaurier (und vor allem deren Geräuschkulisse) nicht so ganz geheuer sind. Das Wahrzeichen von EPCOT, das „Spaceship Earth“, das nun nicht mehr von AT&T, sondern von Phillips gesponsert wird, steht als nächstes auf dem Programm. Neu ist hier, dass jede Reihe im Wagen einen Bildschirm mit Touchscreen enthält, wo man nicht nur Sprache und Herkunft eingeben kann, sondern am Ende der Fahrt auch seine ganz persönliche Vision der Zukunft abrufen kann. Von den Kulissen ist vor allem (ohne Namen zu nennen) die Garage, in der der „erste Computer für Jedermann“ zusammengebaut wurde – muss also dann wohl der Apple sein… .

Die „Journey into Imagination“ ist unser letzter Ride in „Future World“ bevor wir uns zu einem Spaziergang durch den „World Showcase“ aufmachen um in China etwas zu essen, bevor wir von Marokko aus die Fähre nach Mexiko bzw. dem Ausgang nehmen.

Nach diversen Shop- und Snack-Zwischenstopps gehen wir am frühen Abend schließlich zurück zu unserem Auto und fahren Richtung Lake Bryan, wo unser Hotel liegt. Hier biegen wir allerdings nicht ein, sondern fahren die Straße ein paar Meilen weiter, bis rechts ein Walmart Supercenter auftaucht. Dieses kennen wir noch von einem unserer vorigen Besuche. Neben einer Füllung für unseren Zimmerkühlschrank kaufen wir auch einen Ipod-Nano, da dieser hier mit $197 zwar ungefähr den gleichen Betrag kostet wie Zuhause – allerdings in der gut 1/3 günstigeren Währung.

Durch die Auseinandersetzung mit unserem neuen Spielzeug muss das Update dieser Seite allerdings noch etwas warten – Nano geht vor… .

Blick von Japan aus auf das Spaceship Earth
Blick von Japan aus auf das Spaceship Earth
Der Hauptdarsteller von
Der Hauptdarsteller von „Illuminations – Reflections of Earth“ im Sonnenlicht
Die Schöne und das Biest sehen wir in Frankreich
Die Schöne und das Biest sehen wir in Frankreich
Robin gefällt's
Robin gefällt’s
Mein Arbeitsplatz im Springhill
Mein Arbeitsplatz im Springhill

16. Magic Kd.

Heute gehen wir den Tag gemütlich an – was allerdings in Bezug auf das Frühstück nicht ganz so einfach ist, da Horden von Teenagern plötzlich das Hotel bevölkern. Glücklicherweise bekommen wir noch einen schönen Sonnenplatz am Pool, so dass wir unser Frühstück fern der lärmenden Horden einnehmen können. Da am Samstag wohl im Magic Kingdom zur „Gradnite“ (Schul-Abschlussfeier) gerufen wird, hat sich die Publikumsstruktur doch merklich verändert.

Inzwischen ist auch unser Zweitfoto wieder eingetroffen, den Sylvia in Homestead vergessen hatte. Sabrina war so nett den Versand per Fedex an’s Hotel zu organisieren (Danke an dieser Stelle!). Zwar wusste man erst nach ausdrücklicher Nachfrage und telefonischem Rundruf an der Rezeption etwas von dem Päckchen – aber das kennen wir ja. Ich habe dem Personal bei dieser Gelegenheit geraten doch mal über das Verfahren zur Annahme von Sendungen an Kunden nachzudenken… .

Mit dem Auto fahren wir am späten Vormittag dann zu Downtown Disney, da wir dort am Abend unsere Einkäufe planen. Robin haben wir für’s brav sein eine Monorail versprochen, die wir ihm schon bei unserem letzten Besuch vor zwei Jahren kaum ausreden konnten. Seit unserem ersten Tag hier gibt es für den Kleinen kein anderes Thema… .

Disney hat allerdings das komplette Transportation-System umgestellt und keine direkten Busse mehr zwischen Downtown und den Themenparks mehr laufen. Es haben unseren „Trick“ wohl noch mehr Gäste genutzt und durch die kostenlosen Parkplätze in Verbindung mit den den Busshuttles zu den Parks Disney um die Parkgebühren (normalerweise $11 pro Tag) gebracht. Wir bleiben allerdings hartnäckig und fahren mit dem Bus zum Contemporary Hotel und laufen von dort aus zum Magic Kingdom., da wir so schneller sind als die eine Station mit der Monorail zu fahren.

Im Magic Kingdom beginnen wir mit der Jungle Cruise – eine der Ur-Attraktionen, für die es ja im Disneyland Resort Paris (noch) keine Entsprechung gibt. Unsere Reiseführerin hat in Ihrer Narration zwar viele Klassiker eingebaut, allerdings auch neue Sprüche auf Lager (am besten gefiel mir die Bemerkung zum Kambodschanischen Tempel „der erste – gescheiterte – Versuch eine Monorail zu bauen“ (siehe Bild).

Weiter ging’s zum „Haunted Mansion“, das kürzlich überarbeitet wurde und neben einem verrückten Treppenhaus allerlei neue, nette Effekte verpasst bekam. Nicht aufdringlich, aber genial. So schwebt zum Beispiel die Kugel mit dem Kopf von Madame Liota nun völlig frei im Raum, statt sich nur mit dem Tisch zu bewegen… .

Nach einem kurzen Snack fahren wir Winnie Pooh und legen eine Runde auf dem Spielplatz gleichen Themas ein. Da Robin von Mickeys Philharmagic so begeistert war, besuchen wir die Reise von Donald durch Raum, Zeit & Musik ein weiteres Mal – angenehmerweise praktisch ohne Wartezeit.

2006 war Robin ja verrückt nach der Kinderachterbahn „Goofys Barnstormer“ und auch dieses Mal juchzt unser Junior vor Freude. Auf dem Rückweg stehen wir Männer noch für den Tomorrowland Indy Speedway (die WDW-Entsprechung von Autopia) an, wo Robin mit Begeisterung (und meiner Hilfe) „Gummi gibt“.

Auf dem Weg zum Contemporary Hotel halten die zahlreichen über uns hinweg fahrenden Monorails Robin noch wach, kaum im Bus nach Downtown jedoch übermannt unseren Kleinen der Schlaf – und wir können im größten Disneyshop der Welt ungestört einkaufen – fast ungestört sollte man sagen, da wir nicht die Einzigen sind, die auf diese Idee kamen… .

Wie versprochen kaufen wir eine Monorail und als Robin aufwacht ist er überglücklich und kann es kaum erwarten seinen neuen Schatz im Zimmer in Betrieb zu nehmen. Gemeinsam bauen wir das Teil auf und lassen es ein paar Runden drehen. Ob aufgrund der Aufregung über sein neues Spielzeug oder den vorgezogenen Schlaf – irgendwie kommt Robin nicht zur Ruhe und macht erst kurz vor Mitternacht die Augen zu… .

The many adventures of Winnie the Pooh
The many adventures of Winnie the Pooh
Der Kopfschmuck wurde von Robin nicht genehmigt
Der Kopfschmuck wurde von Robin nicht genehmigt
Goofy's Barnstormer - wie unschwer zu erkennen ist
Goofy’s Barnstormer – wie unschwer zu erkennen ist
Mit diesen
Mit diesen „Flugzeugen“ geht es auf die Strecke
Leider war mir die Stitch-Mütze zu klein...
Leider war mir die Stitch-Mütze zu klein…
Unschwer zu erkennen wessen Boot wir hier sehen...
Unschwer zu erkennen wessen Boot wir hier sehen…
Erwin Erpel - der Gründer von Entenhausen
Erwin Erpel – der Gründer von Entenhausen
Mickeys Schlafzimmer ist ordentlich aufgeräumt
Mickeys Schlafzimmer ist ordentlich aufgeräumt
Die Küche wird allerdings gerade von Goofy & Donald renoviert
Die Küche wird allerdings gerade von Goofy & Donald renoviert
Die Tomaten in Mickeys Garten haben seltsame Formen
Die Tomaten in Mickeys Garten haben seltsame Formen
Goofy haben wir auch getroffen!
Goofy haben wir auch getroffen!
Tomorrowland (mit Fahrzeugen von gestern)
Tomorrowland (mit Fahrzeugen von gestern)
Der Uhrenturm gehört zum McDonald's
Der Uhrenturm gehört zum McDonald’s
Robin am Ziel seiner Wünsche
Robin am Ziel seiner Wünsche

17. Hollywood

Heute stehen die „neuen“ Hollywood-Studios auf dem Plan. Na ja – ganz neu sind die Studios nicht – nur der Name hat sich mal wieder geändert. Irgendwie heisst dieser Park bei jedem unserer Besuche anders. Beim ersten Mal waren es noch die „MGM-Studios“, später dann die „Disney-MGM-Studios“ und jetzt eben „Hollywood Studios“. Mal sehen welchen Namen das Kind beim nächsten Mal trägt… .

Wir beginnen mit der Indiana Jones Stuntshow und essen anschließend gleich nebenan zu Mittag. Die Muppets 3D können wir ohne Wartezeit nutzen und das Theater bleibt – obwohl es mitten am Tag ist – zu zwei Dritteln leer.

Damit sich Robin etwas austoben kann steht ein ausführlicher Besuch des „Honey, I shrunk the Kids“-Spielplatzes auf dem Plan, bevor wir die Backlot Studio Tour beginnen. Im Anfangsteil mit den Wassereffekten ist das Thema ganz auf Pearl Harbour eingestellt, während die Tramtour deutlich gekürzt wurde. Weder gab es einen Marsch durch die Studios (wo die amerikanische Version von „Wer wird Millionär?“ gedreht wird, noch den Teil mit dem Bluescreen-Demo (Fahrradfahrt mit 101 Dalmatinern bzw. das gute alte „Lottery“ mit Bette Midler. Vermisst haben wir auch die Fahrt durch die Straße mit den Häusern der Golden Girls und anderen bekannten Adressen. Auch die Ausstellung am Ende (hier hatten wir beim letzten Besuch Starwars-Kostüme gesehen) scheint es nicht mehr zu geben.

Bei Arielle dagegen sind die Laser wohl neuerdings farbig und das neue „Highschool Musical 2“ sehen wir bei unserer Eis-Pause im Sitzen. Die Bühnenshow „Beauty and the Beast“, die hier schon seit über 15 Jahren läuft, gehört ebenfalls zu unserem festen Programm. Da Robin am späten Nachmittag im Wagen schlummert und Sylvia aufgrund Ihrer Schwangerschaft die meisten Fahrgeschäfte meidet, fahre ich alleine den „Tower of Terror“. Da ich nur 10 Minuten anstehen muss, brauche ich die beiden auch nicht lange warten zu lassen.

Rechtzeitig vor Fantasmic wacht dann Robin wieder auf und wir bekommen auch 20 Minuten vor Showbeginn (20:30) noch ordentliche Plätze – obwohl die Arena fast voll wird.

Zwar geht es beim Verlassen der Arena etwas langsam zu (bei rund 20.000 Menschen auch kein Wunder) – aber trotzdem brauchen wir nicht auf eine Tram zum Parkplatz zu warten und können direkt in den ersten Zug einsteigen – voila! Unser Auto steht dann auch gleich am ersten Stopp und 10 Minuten später sind wir schon wieder am Hotel.

Der Bösewicht startet gleich um Indy zu jagen...
Der Bösewicht startet gleich um Indy zu jagen…
Trug der Flieger früher nicht Hakenkreuze?
Trug der Flieger früher nicht Hakenkreuze?
Der Raumhafen von Mos Eisley voraus...
Der Raumhafen von Mos Eisley voraus…
Unser neuer Piratenfoto hat die Characters gleich eingebaut...
Unser neuer Piratenfoto hat die Characters gleich eingebaut…
Miss Piggy als Freiheitsstatue am Muppets-Brunnen
Miss Piggy als Freiheitsstatue am Muppets-Brunnen
Die 3000er tragen heute
Die 3000er tragen heute „Familienshirts!“
...auch Papa!
…auch Papa!
Walt's alter Firmenflieger, den er gelegentlich auch selbst flog!
Walt’s alter Firmenflieger, den er gelegentlich auch selbst flog!
Die
Die „Extreme“ Motor Stunt Show kennen wir ja schon von „daheim“
„Beauty & the Beast“ läuft hier schon über 15 Jahre! Seit ein paar Jahren sogar mit Live-Gesang von Belle und Gaston!
Im Film sehen die Bikes auf Endor irgendwie größer aus (oder die Strumtruppen sind kleiner...)
Im Film sehen die Bikes auf Endor irgendwie größer aus (oder die Strumtruppen sind kleiner…)

18. T.Lagoon

Nachdem das Wetter wieder die Temperaturen angenommen hat, die wir in Florida gewohnt sind (und in Deutschland meist vergebens erhoffen) lassen wir heute die „großen“ Parks „links liegen“ und beginnen mit einem Shopping-Ausflug in die „Prime Outlets“ (ehemals Belz Factory Outlet) am Nordende des International Drive. Hier gibt es einen der von uns so geschätzen Disney-Stores in dem die Park-Überhänge und Auslaufmodelle zu stark reduzierten Preisen verkauft werden.

Zwar gibt es nicht so viele tolle Artikel wie vor zwei Jahren – aber trotzdem finden wir so einiges. An der Kasse erzählt uns die Dame (mit der wir schon vor 2 Jahren das Vergnügen hatten) es gäbe noch einen zweiten „Reduziert-Shop“ – in den Premier Outlets in der Vineland Avenue – also nur ein paar hundert Meter vor unserem Hotel entfernt!

Nach dem Mittagessen im Foodcourt (heute mal zur Abwechslung Pizza) fahren wir in Disney’s Typhoon Lagoon. Der Parkplatz ist recht gut gefüllt und einen freien Liegestuhl zu finden ist ebenfalls nicht so einfach – vor allem, wenn man bestimmt Vorstellungen hat in welchem Bereich des riesigen Badeparadieses man sich niederlassen möchte: In der Nähe des Kinderbereichs „Ketchakiddee Creek“ eben… .

Nachdem wir erstmal zwei Stühle am Rand beschlagnahmt haben, können wir im Verlauf des Nachmittags allerdings mehr und mehr aufrücken und haben es die meiste Zeit des Tages ganz gemütlich. Sylvia jedenfalls, da Robin am liebsten gar nicht mehr aus dem Wasser wollte. Neben dem zentralen „Typhoon Lagoon Surf Pool“ mit dem „größten Wellenbad der Welt“ haben es Robin die Kinder-Wasserrutschen „Bay Slide“, der Kinder-Tuberide, der rund um den Park führende „Castaway Creek“ und schließlich die „Keeljaul Falls“ (einem Tuberide für die „großen“).

Als der Park um 18:00 Uhr schließt fahren wir zurück zum Hotel um die örtlichen Verpflegungsmöglichkeiten zu erkunden wenn dann später die Farmers zu uns stoßen. Direkt am Hotel gibt es nur einen kleinen Foodcourt und über’n Parkplatz zwei Restaurants. Als wir Sabrina auf dem Mobiltelefon anrufen erfahren wir, dass es noch bis ca. 20:00 Uhr dauern wird bis diese eintreffen. Also fahren wir mal die Straße weiter und sehen nach, wie es rund um die Premium Mall so aussieht.

Hier gibt es dann auch einen Foodcourt – und direkt dahinter den bereits heute morgen beschriebenen Disney „Character Premiere“, wo wir noch 3 oder 4 Shirts erstehen. Obwohl wir unsere Telefone die ganze Zeit im Auge behalten, schafft es Sabrina nicht uns zu erreichen. Mein Telefon versucht ein UMTS-Netz zu finden, was aber hier mehr als schwach ausgeleuchtet ist. Daher bekommen wir nicht mit als Farmers eintreffen und als wir diese dann erreichen warten diese gerade im Bahama Breeze auf einen Tisch. Wir stossen dazu und können auch gleich auf der Terasse Platz nehmen. Leider ist der Karibische Alleinunterhalter so laut, dass man sich kaum unterhalten kann. Das Essen ist grenzwertig und der Service nachlässig. Dem hohen Lob im Internet (Trip Advisor) können wir uns daher nicht anschliessen.

Als es schon fast 22:00 Uhr ist und die Kinder der Reihe nach eingeschlafen sind, finden wir uns schliesslich wieder auf unseren Zimmern ein und haben uns für morgen zum gemeinsamen Frühstück verabredet… .

Hier die Videos im MOV-Format (Quicktime):
Hier die Videos im MOV-Format (Quicktime):

19. EPCOT

Obwohl beim Frühstück wieder reichlich Betrieb herrscht, bekommen wir einen Tisch für uns alle und Mausi und Brian stossen auch noch zu uns. Beim Checkin zeigt sich der Erfolg unserer Bemühungen: Sie haben tatsächlich das Zimmer neben uns bekommen.

Für heute haben wir EPCOT abgesprochen – dann entgehen wir dem Gradnite-Andrang im Magic Kingdom und können die Feuerwerks-Laser-Fontänen-Feuer-Special-Effects-Show „Illuminations – Reflections of Earth“ um 21:00 Uhr erleben, während die Farmers am Sonntag um diese Zeit schon wieder auf dem Rückweg sein wollen… .

Wenig Begeisterung erntet Disney als Farmer/Cox die beim AAA erworbenen Tickets am Guest Relations Schalter registrieren lassen müssen. Nicht nur, dass es an diesem Schalter bereits eine Schlange durchzustehen gilt, es wird auch noch von jeder Person der Führerschein mühsam von Hand abgetippt, was natürlich seine Zeit dauert. Als Adrian dann von der bevorstehenden Abnahme der Fingerabdrücke am Drehkreuz erfährt fragt er genervt „was kommt als nächstes – muss ich in einen Becher pinkeln?!?“. An die (oberflächliche) Durchsuchung der mitgebrachten Taschen hat man sich ja (auch in Paris) schon längst gewöhnt – aber Fingerabdrücke kennt man sonst eigentlich nur von Polizei & Co. – man fühlt sich schon fast wie ein Verbrecher… .

Aber irgendwann ist dann der letzte Führerschein abgetippt, der letzte Fingerprint erfasst (und niemand musste in einen Becher pinkeln) – wir sind im EPCOT!

Traditionell (und weil nur 20 Minuten Wartezeit ausgeschrieben sind) beginnen wir mit Spaceship Earth und diesmal bekommen wir sogar einen Videofilm mit unseren eigenen Köpfen zu sehen, der den von uns ausgewählten Blick in die Zukunft ermöglicht. Ganz nette Spielerei… .

Als nächstes gehen wir (den Kindern zuliebe) zu Nemo und seinen Freunden, die wir nach rund 30 Minuten Wartezeit treffen. Gut, dass wir vorher schon Fastpässe für Soarin‘ gezogen haben, denn diese gelten erst ab 18:30 – und es ist noch nicht einmal Mittag!

Living Seas wurde umgebaut und statt der Kino-Preshow gibt es nun endlos erscheinende Anstehbereiche in einer Unterwasserwelt. Die Fahrt führt dann – begleitet von netten Effekten durch die Meere vor der Australischen Küste und endet im altbekannten Unterwassertank mit echten Fischen – in die Nemo und seine Freunde allerdings geschickt hineinprojiziert werden, so dass tatsächlich der Eindruck entsteht Nemo, Marlin, Dorie, Crush usw. würden zusammen mit den echten Fischen „wohnen“.

Da wir gerade „in der Gegend“ sind, besuchen wir Figment im Imagination Institute und lassen uns in „Honey, I shrunk the audience“ zusammenschrumpfen. Da Sabrina für 14:30 ein Essen in China reserviert hat, geht es zügig Richtung World Showcase, wo wir Mexiko und Norwegen nur flugs durchqueren, um dann pünktlich in China zu landen. Das essen ist recht lecker und beschäftigt uns für rund 1 1/2 Stunden. Unseren Rundweg setzen wir über die verbliebenen Länder fort und machen so eine kleine Weltreise im Spaziertempo um schließlich bei Soarin‘ einen Drachenflug über Kalifornien zu erleben. Wir kennen den Ride aus Anaheim (wo er auch treffender „Soarin‘ over California“ heisst. Technisch zwar super gemacht – aber völlig Disney-untypisch – ohne eine Storyline. Man fliegt einfach nur über San Francisco, verschneite Gebirge, Wüste, Wälder, Orangenhaine (riecht man sogar) usw. – aber mit „hartem Schnitt“ ohne irgendwelche Übergänge oder Erklärungen. Robin ist nach anfänglicher Skepsis allerdings begeistert und sein „nochmal“ können wir mit dem Hinweis auf 1 1/2 Stunden Wartezeit in der „Standby Line“ nochmal abbiegen.

Leider sind die Schlangen bei Testtrack und Mission to Mars ähnlich lang und bis zum Höhepunkt des Abends, der Show „Illuminations – Reflections of Earth“ sind es auch nur noch eine gute Stunde. Bereits beim Weg zu Soarin‘ habe ich nach guten Plätzen für die Show Aussicht gehalten und tatsächlich bekommen wir auf der Terasse vor dem Shop in Kanada noch „1a-Logenplätze“ – allerdings ohne Sitzgelegenheit… . Da sich die Kinder gegenseitig auf Trapp halten, sind bis zum Showdown tatsächlich noch alle wach und Robin stört sich lediglich an der Lautstärke der Veranstaltung. Er wäre wegen dem „Krach“ gerne „weiter Weg“ – aber ein Feuerwerk geht nun mal nicht leise vonstatten… . Wir hoffen er gewöhnt sich mit der Zeit noch ‚dran… .

Anschließend sind alle recht müde und auf Nachtprogramm hat keiner mehr Lust – vielleicht ein anderes Mal… .

Morgen haben wir ja nochmal einen Tag gemeinsam auf dem Programm… .

Robin (mit Mütze), Justin und Alexander
Robin (mit Mütze), Justin und Alexander
Sabrina freut sich
Sabrina freut sich
Thomas & Sabrina unter'm Spaceship Earth (im Hintergrund Haley)
Thomas & Sabrina unter’m Spaceship Earth (im Hintergrund Haley)
Mausi, Adrian & Halex unter dem
Mausi, Adrian & Halex unter dem „Golfball“
Die Garage in Kalifornien in der der PC erfunden wurde (Spaceship Earth)
Die Garage in Kalifornien in der der PC erfunden wurde (Spaceship Earth)
Justin, Robin & Thomas fahren gemeinsam Fahrsimulator
Justin, Robin & Thomas fahren gemeinsam Fahrsimulator
Beim Essen wirkt Brian schon etwas erschöpft...
Beim Essen wirkt Brian schon etwas erschöpft…
Sylvia & Robin am Essenstisch
Sylvia & Robin am Essenstisch
Jetzt könnte das Essen bald kommen...
Jetzt könnte das Essen bald kommen…
Die drei Farmerkinder: Haley, Alex & Justin
Die drei Farmerkinder: Haley, Alex & Justin
siehe oben
siehe oben
Illuminations - Reflections of Earth
Illuminations – Reflections of Earth
Illuminations - Reflections of Earth
Illuminations – Reflections of Earth
Illuminations - Reflections of Earth
Illuminations – Reflections of Earth
Illuminations - Reflections of Earth
Illuminations – Reflections of Earth
Illuminations - Reflections of Earth
Illuminations – Reflections of Earth
Illuminations - Reflections of Earth
Illuminations – Reflections of Earth

20. Magic Kd.

Auch heute ist der Frühstücksraum wieder gut voll und durch ein Missverständnis bei der Absprache hat Sabrina eine halbe Stunde kräftig damit zu tun mit 3 Kindern 10 Plätze gegen eine Horde hungriger Teenager zu verteidigen.

Trotzdem werden wir alle einigermaßen satt und fit für den Tag im Magic Kingdom.

Da sowohl Farmers als auch Coxs direkt nach dem Verlassen des Parks die Heimreise antreten möchten, fahren wir im Konvoi mit Autos zum TTC (Ticket & Transportation Center), wo die Jungs endlich die sehnsüchtig erwartete Fahrt mit der Monorail antreten dürfen (die Robin mit einer Demonstration seines Modells nach dem Frühstück auch noch kräftig angeheizt hatte). Wie zu erwarten war, bilden sich vor der Monorail zum Park lange schlangen, an der Resort Monorail (die nach einem Zwischenstopp im Polinesian und Grand Floridian Resort ja ebenfalls zum Park fährt), sind wir jedoch die einzigen Gäste. Trotzdem ist die Fahrerkabine bereits besetzt, dafür bekommen wir jedoch ein Abteil ganz für uns alleine und die Jungs sind begeistert (wahrscheinlich hätten wir hier den ganzen Tag rumfahren können und den Park hätte keiner von den Nachwuchspiloten vermisst…).

Im Kingdom jedoch ist es VOLL, Wir haben es zwar auch schon voller erlebt – aber mit zwei Kinderwägen und einer 10-Personen-Gruppe ist schon der reine Weg von A nach B anstrengend.

Laut der Anzeigetafel am Ende der Mainstreet sind es bei Jungle Cruise trotzdem nur 20 Minuten Wartezeit. Da wir allerdings nicht so schnell voran kommen und noch einen Umweg über das Baumhaus der Schweizer Familie Robinson machen, sind bei unserer Ankunft schon 40 Minuten angeschrieben. Wir ziehen stattdessen einen Satz Fastpässe und besuchen erstmal die Pirates of the Caribbean, wo wir auch eine gute halbe Stunde anstehen (was wir eigentlich gar nicht gewöhnt sind). Da es nur einen kleinen Wasserfall hinuntergeht, ist Robin betont tapfer und spielt bei den beiden Farmer-Jungs den Reiseführer (wobei diese allerdings wohl nur den geringsten Teil verstehen…).

Nach einem Mittagessen beim Schnell-Mexikaner gelten unsere Fastpässe und wir machen uns auf den Weg zu den Dschungeln dieser Welt. Das schöne ist hier, dass zwar viele Gags der Skipper identisch sind, aber auch immer mal wieder neue hinzukommen, so dass es irgendwie jedes Mal ein spannendes Erlebnis ist.

Weiter geht es zum Haunted Mansion, wo es ja einige neue Effekte zu sehen gibt. Auch für Small World müssen wir fast eine halbe Stunde anstehen, Peter Pan zeigt 70 Minuten an und Mickey’s Philharmagic ist ganz kaputt. Daher erstehe ich wenigstens für Robin und mich T-Shirts mit meinem Lieblings-Donald-Motiv und wir ziehen mal vorsichtshalber Fastpässe falls das Ding im Laufe des Nachmittags wieder funktionieren sollte… .

Bei Winnie Pooh sind zwar 50 Minuten ausgeschrieben – allerdings sieht die Schlange gar nicht so lang aus, so dass wir uns anstellen. Da allerdings wohl auf einen Standby-Gast 6-8 Fastpass-Returns kommen, dauert es trotzdem rund eine halbe Stunde, bis wir an der Reihe sind. Aber was macht man nicht alles für die Kinder… .

Nach einem Umweg über den Winnie Pooh Spielplatz geht es dann zu Mickey’s Toontown Fair, wo die Kinder (außer Haley, die gerade ihren Schönheitsschlaf hält) Robins Lieblingsattraktion fahren: Goofys Barnstormer!

Den Rückweg machen wir über’s Tomorrowland (Philharmagic ist immer noch kaputt) und erkunden dieses mit dem People Mover, während Adrian mit Alexander eine Fahrt auf dem Speedway unternimmt.

Nach einer letzten Runde Fastfood in Cosmic Ray’s Starlight Cafe sehen wir uns noch die Show vor dem Schloss an und verabschieden uns dann von unseren Wochenend-Besuchern – es war wieder toll alle zu treffen! Hoffentlich können wir bald einmal das Disneyland Resort Paris gemeinsam erleben!

Robin und Justin genießen die Fahrt in der Monorail
Robin und Justin genießen die Fahrt in der Monorail
Endlich einmal alle auf einem Bild...
Endlich einmal alle auf einem Bild…
...obwohl Robin gerade nicht in Fotostimmung ist...
…obwohl Robin gerade nicht in Fotostimmung ist…
Es ist auch nicht einfach drei Kinder gleichzeitig...
Es ist auch nicht einfach drei Kinder gleichzeitig…
...zum Stillhalten zu bewegen!
…zum Stillhalten zu bewegen!
Sabrina, Thomas, Robin, Justin, Adrian, Haley und Alexander
Sabrina, Thomas, Robin, Justin, Adrian, Haley und Alexander
Bei der Junglecruise darf Alex ein Stück das Steuer übernehmen!
Bei der Junglecruise darf Alex ein Stück das Steuer übernehmen!
„It’s OK to stare – they have their trunks on…“ (O-Ton Skipper)
Badetag bei den Elefanten
Badetag bei den Elefanten
Durch die Livekommentare der Tourguide ist jede Fahrt etwas anders
Durch die Livekommentare der Tourguide ist jede Fahrt etwas anders
Regelmäßig sind Woody, Jessy & Co im Frontierland zu sehen
Regelmäßig sind Woody, Jessy & Co im Frontierland zu sehen
Wo Woddy auftaucht bilden sich schnell Schlangen
Wo Woddy auftaucht bilden sich schnell Schlangen
It's a Small World sieht etwas anders aus als in Paris
It’s a Small World sieht etwas anders aus als in Paris
8-beiniges Monster? Nein! Sylvia mit 3 Untermietern
8-beiniges Monster? Nein! Sylvia mit 3 Untermietern
Fast Stündlich gibt es vor dem Cinderella Castle große Bühnenshow...
Fast Stündlich gibt es vor dem Cinderella Castle große Bühnenshow…
...mit Donald, Goofy, Peter Pan, Prinzessinnen - und natürlich Micky & Minnie!
…mit Donald, Goofy, Peter Pan, Prinzessinnen – und natürlich Micky & Minnie!
Im Licht der untergehenden Sonne...
Im Licht der untergehenden Sonne…
...bekommt das Frontierland nochmal...
…bekommt das Frontierland nochmal…
...einen besonderen Charme (und freche Besucher)
…einen besonderen Charme (und freche Besucher)

21. Blizzard B.

Nach dem anstrengenden Wochenende wollen wir uns heute in Disneys Blizzard Beach Wasserpark etwas erholen. Der wohl verrückteste Wasserpark der Welt basiert auf der Geschichte, dass eines Tages ein Blizzard eine Menge Schnee nach Florida brachte, wo man natürlich sofort ein Ski-Resort draus gemacht hat. Da die Sonne das Areal allerdings bald zurückerobert hat, dachte man schon an die Schließung der Anlage – bis der Besitzer die Aligatoren dabei beobachtete, wie diese auf dem Schmelzwasser zu Tal glitten. Flugs also ein paar neue Schilder gemalt und das Ganze als „Wasserpark“ vermarktet… .

Klar: Der Schnee ist natürlich aus Beton und Farbe – aber das Ambiente ist originell und die Rutschen und sonstigen Attraktionen super. Würde ich hier wohnen hätte ich garantiert eine Jahreskarte… .

So verbringen wir also den ganzen Tag mehr oder weniger am, im und auf dem Wasser, bevor wir auf dem Heimweg noch am Walmart Station machen um ein paar Lebensmittel (und einen neuen Koffer) zu kaufen… .

Robin auf Thomas in der Lagune des Blizzard Beach
Robin auf Thomas in der Lagune des Blizzard Beach
Robin mit dem obligatorischen Lifeguard
Robin mit dem obligatorischen Lifeguard
Das gemütliche Treiben auf dem endlosen Fluss gefällt Robin sichtlich
Das gemütliche Treiben auf dem endlosen Fluss gefällt Robin sichtlich
Sylvia und Robin
Sylvia und Robin
Robin lässt sich ungern festhalten
Robin lässt sich ungern festhalten
Im Kleinkinder-Bereich ist das Wasser schön flach!
Im Kleinkinder-Bereich ist das Wasser schön flach!
In der Ferne sieht man den Tree of Life und die Expedition Everest (beides Attraktionen im nahegelegenen Animal Kingdom)
In der Ferne sieht man den Tree of Life und die Expedition Everest (beides Attraktionen im nahegelegenen Animal Kingdom)
In großen Reifen für bis zu 6 Personen geht es abwärts!
In großen Reifen für bis zu 6 Personen geht es abwärts!
Im Wellenbad ist so ein Reifen-Ritt schon schwieriger
Im Wellenbad ist so ein Reifen-Ritt schon schwieriger
Hier kann man es aushalten
Hier kann man es aushalten
Mit Schwimmflügeln wagt sich Robin auch in's Tiefe
Mit Schwimmflügeln wagt sich Robin auch in’s Tiefe
SO ein Schwimmbad brauchen wir in Deutschland auch!
SO ein Schwimmbad brauchen wir in Deutschland auch!

22. Animal K.

Heute geht’s in Animal Kingdom – Disneys jüngsten Park in Florida. Die Mischung aus Zoo und Themenpark bietet damit auch viel ruhigere Momente für Robin, der aufgrund der Aufregung der vergangenen Tage abends kaum in’s Bett zu bringen war.

Wir beginnen mit Nemo – the Musical – der neuesten Bühnenproduktion von Disney. Das besondere an diesem Musical ist, dass es auf einem Film basiert in dem kein einziges Lied vorkommt! Das Musical ist von den Effekten her toll gemacht, die Darsteller sind auch super und es wird natürlich alles live gesungen – aber die Musik selbst ist völlig Ohrwurmfrei.

Auf dem Dino-Spielplatz kann Robin sich nach dem langen stillsitzen etwas austoben und wir planen den weiteren Weg durch den Park. Vor Expedition Everest hat Robin gehörigen Respekt und kneift. Da auch Sylvia aufgrund unseres Nachwuchses vorsichtig ist und ich alleine keine Lust habe, muss der Yeti diesmal ohne uns auskommen.

Für Kealis River Rapids ziehen wir Fastpässe und gehen dann durch den Maharadja Jungle Trail, wo Robin vor allem die Tiger begeistern.

Nach einem Mittagsimbiss an einem abgelegenen Dschungelpfad besuchen wir die Conservation Station um schliesslich die Hauptattraktion des Parks in Angriff zu nehmen: Die Kilimanjaro Safari. Auch hier ist Robin ganz aus dem Häuschen. Zum Abschluss gehen wir noch am Tree of Live vorbei um It’s tough to be a bug in 4D zu erleben, bevor wir schliesslich den Heimweg zum Hotel antreten. Allzu spät soll es nicht werden, da ich ja noch Karin in Tequesta abholen muss.

Viertel vor sieben fahre ich am Hotel los und nach gut 2 1/2 Stunden bin ich dann bei Ida. Nach kurzem Boxenstopp treten wir dann auch gleich die Rückfahrt an, was bei 201km über den fast schnurgeraden Turnpike nicht gerade spannend ist. Kurz vor Mitternacht kommen wir dann wieder im Marriott Village an.

23. BB/Epcot

Da Robin bei unseren Besuchen in den Wasserparks die größte Begeisterung gezeigt hat, wollen wir heute nochmal nach Blizzard Beach. Karin können wir nicht überreden mitzukommen, daher besteigen wir zu dritt unser SUV und nehmen Kurs auf den wohl verrücktesten Wasserpark der Welt.

Um viertel Elf kommen wir an und können sogar noch in der von uns bevorzugten Ecke zwei Liegen im Schatten ergattern – direkt neben dem Kiddy-Tuberide in Tike’s Peak.

Nach Robins ersten Aufwärmrunden im Kinderbereich nehmen wir als erstes den Family Raft Ride Teamboat Springs in Angriff, da am Sessellift um diese Zeit die Wartezeit noch recht moderat ist. Zwar schaffen es einige Gäste durch ungeduldiges Ziehen am Sicherheitsbügel den Lift lahmzulegen (nach Belehrung des Personals schon zum 3. Mal innerhalb einer Stunde) und nur ein Ingenieur kann diesen wieder in Betrieb nehmen, aber nach einer guten Viertelstunde sind wir schliesslich am Gipfel und eine weitere Viertelstunde später sitzen wir in dem rießigen Reifen und fahrend johlend zu Tal. Am Ausgang angekommen überrascht uns das „Year of a Million Dreams“-Team mit Mickymaus-Mützen für Robin uns Sylvia (und ein paar Dutzend unserer Mitfahrer – mir will man allerdings aus unerfindlichen Gründen keine geben…).

Heute ist es nicht so warm wie noch am Montag und Robin fängt an zu frieren. Also darf er sich erstmal in ein trockenes Handtuch kuscheln. Nach dem Mittagessen ist es immer noch nicht viel wärmer geworden (statt warmem weht heute kalter Wind) und wir beschließen noch in Epcot vorbeizuschauen (Robin hat sich „den Park mit der großen Kugel“ gewünscht). Am Eingang angekommen boarden wir allerdings erstmal eine Monorail zum Magic Kingdom und können sogar in der Fahrerkabine mitfahren – und Robin strahlt über’s ganze Gesicht.

Auf dem Rückweg stehen allerdings schon andere Gäste in der Schlange für’s Führerhaus und wir steigen um in die Fahrgastkabine und steigen in EPCOT aus. Heute ist deutlich weniger Betrieb als noch am Samstag und wir können zu Nemo praktisch durchlaufen. Leider gibt es allerdings bei Soarin zwischen 110 und 90 Minuten Wartezeit und längst keine Fastpässe mehr, so dass wir stattdessen „The Circle of Life“ mit Timon, Pumbaa und Simba ansehen – ein Film in dem die Vorzüge von Umweltschutz in Recycling gelobt werden, während eine Ecke weiter die Restaurants täglich zigtausende an Einwegbestecken, -tellern und -bechern ausgeben. Eigentlich lächerlich… .

Nach einer letzten Runde in Spaceship Earth treten wir dann den Heimweg zum Hotel an – nur durch einen kurzen Zwischenstop im Disney-McDonalds unterbrochen und packen unsere Koffer – denn morgen ist unser Urlaub schon wieder zu ende und wir fliegen zurück nach Deutschland… .

24. Heimreise

Heute geht es wieder in die Heimat. Daher haben wir (zum ersten Mal in diesem Urlaub) unseren Wecker gestellt damit wir nicht in unnötigen Zeitdruck geraten. Trotzdem sind die meisten von uns bereits vor der 7:30 Uhr Weckzeit wach und wir packen die letzten Kleinigkeiten in unsere Koffer.

Beim Frühstück ist es wieder recht voll, aber am Pool bekommen wir noch tolle Plätze und so nehmen wir unser letztes Frühstück unter „floridianischer Sonne“ ein.

Um kurz nach Neun verstauen wir unsere (inzwischen zahlreicher gewordenen) Koffer in unseren Mietwagen und nehmen Kurs auf MCO (Orlando International Airport). Das Abgeben des Mietwagens dauert nur Sekunden und dank eines Gepäckdienstleisters stehen wir ruck-zuck vor dem richtigen Schalter, wo – ganz entgegen unserer bisherigen Erfahrungen – auch kaum Reisende anstehen.

Der Checkin wird nur durch eine der nervigen Umpack-Aktionen („Der Koffer ist zu schwer – das kostet sonst $50 – besser Sie packen nochmal um…“) etwas gestört und wir haben noch eine gute Stunde Zeit bis zum voraussichtlichen Boarding. Vor dem Disney-Store beziehen wir eine Sitzgruppe und laben uns zunächst mal an den restlichen Getränken aus unseren Vorräten. Da man ja nix mehr durch die Sicherheitskontrolle nehmen darf, verschenken wir noch ein paar Colas und Wasser an die Cast des Disney-Stores, die sich darüber mehr freuen, als es ein Mülleimer je könnte… .

Der Flug nach Philadelphia hebt pünktlich ab und nach einem längeren Spaziergang in „Philly“ zu unserem Anschluss-Terminal beginnt kurz nach einem kleinen Zwischenstopp am Imbiss-Stand das Boarding für die letzte Etappe.

Wieder bekommen wir eine Maschine mit Video-on-Demand-System und ich kann meine langen Beine sogar in die Mittelreihe hinter den Toiletten ausstrecken, so dass ich ohne blaue Flecken an den Knien oder eingeschlafenen Beinen in Frankfurt lande. Hier sind wir sogar fast eine halbe Stunde (kurz vor 6:00 morgens) früher angekommen, aber da unsere Koffer als letzte auf’s Gepäckband poltern und unser neuester Koffer (erst vor 2 Tagen im Walmart gekauft) aufgeplatzt und nur dürftig mit „US-Airways-Klebeband“ repariert ist und erstmal reklamiert wird, muss Björn fast eine Stunde auf uns warten.

Am Bäcker nehmen wir noch ein paar Brötchen mit und frühstücken erstmal gemeinsam, bis wir uns gegen 8:30 nochmal in’s Schlafzimmer zurückziehen, wo wir erst gegen 16:00 Uhr erwachen um unsere Post zu sortieren, die Koffer auszupacken und uns wieder mit dem Reisebüro vertraut zu machen.

Alles in allem war es ein schöner Urlaub und es war sicher nicht unser letzter Besuch in Florida!

Sylvia, Thomas, Robin, ??? und Karin

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